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Ein Windrad steht im Dampf der Uniper Kraftwerke.
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Ein Windrad steht im Dampf der Uniper Kraftwerke.

Kommentar

Weniger scheinheilig

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Ausbau der Windkraft plus Artenschutz: Beides muss gelingen. Der Erlass von Umweltministerin Hinz und Wirtschaftminister Al-Wazir ebnet dafür den Weg. Ein Kommentar.

Es ist viel Scheinheiligkeit im Spiel beim Kampf gegen Windräder. Der Schutz von Schwarzstorch, Rotmilan und Co. ist zum wirksamsten Argument derjenigen geworden, die sich eigentlich aus ganz anderen Gründen gegen die Anlagen wenden. Damit soll nun Schluss sein – und das ist gut so.

Die Windkraft muss einen wesentlichen Anteil zur emissionsarmen Energieversorgung liefern, daran führt kein Weg vorbei. Das ändert nichts daran, dass Windräder auch Nachteile haben. Dazu gehört der Umstand, dass Vögel und Fledermäuse durch die Rotoren getötet werden.

Doch die Tiere sehen sich noch ganz anderen Gefahren ausgesetzt, für die sich viele der selbst ernannten Artenschützer nicht interessieren. Der Raubbau an der Landschaft, insbesondere durch eine landwirtschaftliche Intensivnutzung, hat gravierende Auswirkungen auf den Bestand – schädliche Auswirkungen.

Wenn die Politik einen wirkungsvollen Ausgleich schafft, um bedrohte Arten zu erhalten, kann das Dilemma aufgelöst werden. Ausbau der Windkraft plus Artenschutz: Beides muss gelingen. Der Erlass von Umweltministerin Hinz und Wirtschaftsminister Al-Wazir ebnet dafür den Weg. Es war richtig, dafür Umweltverbände und Windkraftbetreiber einzubinden. Wenn Artenschutzprogramme folgen, und zwar nicht nur auf dem Papier, besteht eine Chance für das Ende der Scheinheiligkeit.

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