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Gesundheitsminister Kai Klose sieht die neue Behörde als Kosnequenz aus der Pandemie. Foto: Renate Hoyer
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Gesundheitsminister Kai Klose sieht die neue Behörde als Kosnequenz aus der Pandemie.

Gesundheit

Wegen Corona: Hessen richtet Landesamt für Gesundheit ein

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Das Land Hessen bekommt ein eigenes Landesamt für Gesundheit, das die kommunalen Gesundheitsämter besser mit dem Land verbinden soll. Der Schritt ist eine Lehre aus der Coronavirus-Pandemie.

Hessen bekommt ein neues Landesamt für Gesundheit. Die Einrichtung der Behörde sei eine Konsequenz aus der Coronavirus-Pandemie, teilte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Mittwoch mit. Es habe sich gezeigt, dass Bundesländer, die über eine vergleichbare Struktur verfügten, in der Krise effizienter gehandelt hätten, sagte er. Das neue Landesamt soll zum Teil über Bundesmittel für Personalaufbau und Digitalisierung des öffentlichen Gesundheitswesens finanziert werden, an mehreren Standorten gleichzeitig arbeiten und Anfang nächsten Jahres seine Arbeit aufnehmen.

Dezentrale Behörde

Wie Klose weiter mitteilte, soll das Landesamt als Schnittstelle zwischen dem Gesundheitsministerium und den kommunalen Gesundheitsämtern fungieren. Außerdem soll die Behörde für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung und den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständig sein. Zudem soll sie das Handeln der Verwaltung stärker an der wissenschaftlichen Auswertung von Gesundheitsdaten ausrichten und dadurch auch eine Annäherung von Wissenschaft und Praxis ermöglichen. Von den Gesundheitsämtern und den Kommunen sei die Einrichtung einer derartigen Landesbehörde immer wieder gewünscht worden, sagte der Minister.

In den kommenden Wochen sollen mehrere sogenannte Zukunftssymposien zum Thema Gesundheit organisiert werden, um die Neuaufstellung mit Beamt:innen und externen Expert:innen vorzubereiten. Die Fachleute für Gesundheit in den drei hessischen Regierungspräsidien und das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen sollen im neuen Landesamt aufgehen und dabei an ihren Standorten bleiben.

Zugleich richtet das Land eine Stiftungsprofessur für öffentliches Gesundheitswesen an der Uniklinik Frankfurt ein, die eng mit der neuen Landesbehörde verknüpft werden soll.

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