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Hessen verschiebt die Abschlussprüfungen an den Schulen um einige Wochen nach hinten.
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Ein leerer Klassenraum während des Lockdowns.

Kommentar

Testen und fördern

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
    schließen

Gutes Deutsch ist wichtig. Durch schärfere Regeln allein aber lernt noch kein Junge und kein Mädchen besser. Der Kommentar.

Natürlich ist es sinnvoll und nötig, dass Kinder und Jugendliche gut Deutsch sprechen und es korrekt schreiben können. Und am besten lernen sie das in der Schule. Deshalb ist auch die Verschärfung der Regeln für den Unterricht sinnvoll und nötig.

Durch schärfere Regeln allein aber lernt noch kein Junge und kein Mädchen besser. Deshalb sind die Hilfen, die das Land zusammen mit Partnern wie der Stiftung Lesen oder der Polytechnischen Gesellschaft bietet, mindestens so wichtig wie die Vorgaben zum Unterricht selbst.

Zweifel aber sind berechtigt, dass dies alles schon genügt. Während der Corona-Krise sind nicht nur Stunden ausgefallen. Häufig ist auch der Kontakt von Schüler:innen und Lehrkräften unter- und miteinander verloren gegangen. Und bei vielen Kindern und Jugendlichen auch die Motivation für das Lernen überhaupt.

Um gezielt zu fördern zu können, muss nun der Lernstand erhoben werden. Während das Kultusministerium die Zügel beim Deutschunterricht deutlich kürzer fasst, lässt es bei den Tests lange Leine. Die sollen die Lehrkräfte nach Gusto in Eigenregie vornehmen.

Zentrale Lernstandserhebungen, wie von vielen Expert:innen gefordert, hält Minister Lorz nicht für nötig. Vielleicht, weil die Ergebnisse so verheerend ausfallen könnten, dass man sie lieber nicht zentral erfassen und damit allen Interessierten leicht zugänglich machen will?

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