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Schnelltests waren bislang nur erlaubt, wenn geschultes Personal sie durchführt. Jetzt werden sie für alle möglich.
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Ein Corona-Schnelltest.

Kommentar

Testen, testen, testen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Maximale Sicherheit wird mit der sehr weitgehenden Einschränkung von Freiheitsrechten erkauft. Ein Kommentar.

Die Sorge, die Corona-Mutanten könnten sich weiter ausbreiten, scheint mehr als berechtigt. Ihr Anteil an den Infektionen nimmt zu, die Zahl der Ansteckungen steigt wieder. Die drastisch verschärften Regeln zur Quarantäne aus Offenbach, die mehrere Landkreise übernommen haben, sollen dem entgegenwirken. Die Absichten sind gut. Bei den ergriffenen Maßnahmen ist das nicht so klar.

Maximale Sicherheit wird mit der sehr weitgehenden Einschränkung von Freiheitsrechten erkauft. So wird die bislang geltende Unterscheidung von Kontaktpersonen 1 und 2 de facto aufgehoben.

Wo bislang nur Kontakte ersten Grades von Quarantäne betroffen waren, sind es nun auch jene, die Abstand von der infizierten Person und sich auch sonst an alle Hygieneregeln gehalten haben. Und – das überspannt den Bogen – auch deren Hausstandsangehörige müssen zwei Wochen in Zwangspause, selbst wenn deren Tests alle negativ waren.

Wird das so umgesetzt und treten, wie zu erwarten, Mutanten gehäuft auf, sind schnell Hunderte von Haushalten in einer Stadt in Quarantäne. Und die Schulen bald wieder leer. Wer das nicht will, muss andere Wege suchen. Vielleicht kann testen, testen, testen da ein Mittel sein.

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