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Nach langer Corona-Pause: Die hessischen Club wünschen sich die Tanzfläche ohne Maskenpflicht öffnen zu dürfen.
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Nach langer Corona-Pause: Die hessischen Club wünschen sich die Tanzfläche ohne Maskenpflicht öffnen zu dürfen.

Kommentar

Tanzen in Hessen: Regeln für Clubs sind fern der Realität

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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Die hessischen Clubs dürfen ab Donnerstag ihre Tanzfläche wieder öffnen. Aber die Landespolitik kümmert sich wenig um die Umsetzbarkeit.

Es ist verständlich, dass die Clubbetreiber:innen von der Politik enttäuscht sind. Denn die Nachricht vom Dienstag (17.08.2021), dass die Clubs wieder öffnen dürfen, klang nach einem Stück Hoffnung. Seit März 2020 darf in den hessischen Clubs pandemiebedingt nicht mehr getanzt werden. Aber jetzt das Tanzen wieder zu erlauben mit der Regel, dass es fünf Quadratmeter Platz pro Gast geben muss, lohnt sich nur, wenn ein Club so groß wie ein Schloss ist. Nun ist die Zeit der Großraumdiscos schon lange vorbei.

Es geht nicht darum, dass die Clubs nur wirtschaftlich denken. Viele kämpfen in der Corona-Krise ums Überleben. Und dass die Gäste beim Tanzen Maske tragen müssen, ist ebenfalls fern der Realität. Tanzen gehen bedeutet Spaß, Entspannung. Wer möchte ernsthaft mit Maske feiern? Richtig ist, nur Geimpfte, Genesene oder Menschen mit PCR-Test hereinzulassen. Wieso orientiert sich Hessen nicht an Baden-Württemberg? Das Land hat seine Verordnungen mit den Clubmacher:innen vorab besprochen. Dort darf mit den 3G-Regeln auch ohne Maske und mit Lüftungsanlage ohne Quadratmeter-Begrenzung getanzt werden. Und haben Geimpfte nicht auch ein Recht auf etwas mehr normales Leben?

Lesen Sie hierzu auch: Clubs öffnen nicht ihre Tanzfläche

Klar, die Angst vor Ansteckung bleibt. Eine schwere Erkrankung ist aber mit Impfung unwahrscheinlich. Welches Restrisiko man eingehen will, muss jeder für sich entscheiden. Und: Ist Tanzen im Club gefährlicher als der Sportkurs im Fitnessstudio? Dort ist es erlaubt, ohne Maske mit anderen zu trainieren – und alle atmen heftig vor sich hin. (Kathrin Rosendorff)

Stigmatisierung der Clubs und Diskotheken: Kürzlich infizieren sich nach einer Party in Frankfurt 30 Menschen mit dem Coronavirus - allerdings nicht in einem Club, wie die Stadt es berichtete.

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