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Belebte Innenstädte soll es geben, wie einst an einem verkaufsoffenen Sonntag in Offenbach.
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Belebte Innenstädte soll es geben, wie einst an einem verkaufsoffenen Sonntag in Offenbach.

Förderprogramm

Sorge um lebendige Innenstädte in Hessen

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Die hessische FDP schlägt Pop-Up-Läden und Bühnen vor, um Innenstädte zu beleben. Die Landesregierung verkündet ihre Pläne nächste Woche.

Pop-up-Stores, Bühnen für Liveauftritte, Begegnungsstätten im Zentrum der Stadt – so wünschen sich die Freidemokraten die Zukunft der Innenstädte. Mit finanzieller Unterstützung des Landes sollten Konzepte gefördert werden, um die Mittelpunkte der Städte lebendig zu halten und Leerstand zu vermeiden, sagten FDP-Fraktionschef René Rock und der Wirtschaftspolitiker Stefan Naas am Freitag in Wiesbaden.

Die schwarz-grüne Landesregierung will in der kommenden Woche neue Fördermöglichkeiten für die Kommunen vorstellen. „Das Programm unterstützt hessische Städte und Gemeinde dabei, in zukunftsweisende Projekte zu investieren, die ihre Innenstädte stärken und aufwerten“, teilte das Wirtschaftsministerium von Tarek Al-Wazir (Grüne) mit.

Hessen will Innenstädte beleben: Die FDP prescht vor

Die FDP preschte bereits am Freitag vor. Mit Sorge beobachtet Naas den zunehmenden Leerstand. In Bad Homburg sei etwa auf der Einkaufsmeile Louisenstraße bereits jeder dritte Laden verwaist, schilderte er.

Die Corona-Pandemie habe diese Entwicklung verstärkt, sagte Rock. „Aber die Innenstädte waren schon vorher unter Druck.“ Mit dem Trend zum Onlinehandel verändere sich das Einkaufsverhalten. In den Innenstädten werde künftig „mehr der Eventcharakter“ gesucht, formulierte der Fraktionsvorsitzende.

Die FDP-Politiker wünschen sich, dass Städte leerstehende Läden anmieten und für eine Nutzung weitergeben – an junge Geschäftsleute, die nicht gleich einen Mietvertrag über fünf Jahre abschließen wollen, an Kunstprojekte oder soziale Einrichtungen. Außerdem schlagen sie vor, Rathäuser und Kultureinrichtungen von der grünen Wiese zurückzuholen und die Innenstädte mit Märkten und Festen zu beleben. Beispielsweise sollten die Kommunen auf Nutzungsgebühren für Marktbeschicker verzichten.

Rund 90 Prozent der Kosten sollen nach Ansicht der FDP vom Land getragen werden, mit einem Zuschuss von zehn Euro pro Einwohnerin oder Einwohner. Auf das Land kämen damit Kosten von 60 Millionen Euro zu.

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