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Autos stauen sich auf der im Berufsverkehr nach der Sperrung der Salzbachtalbrücke auf der A66.
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Autos stauen sich auf der im Berufsverkehr nach der Sperrung der Salzbachtalbrücke auf der A66.

Verkehr

Salzbachtalbrücke in Wiesbaden: Hessens Minister Al-Wazir für schnellen Brücken-Abbruch

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Nach der Sperrung der Salzbachtalbrücke und dem einhergehenden Verkehrschaos auf der A66 sieht die Opposition den Minister in der Pflicht. Die Wirtschaft warnt.

Wiesbaden – Eine rasche Lösung hat die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) von Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und der Autobahn-Gesellschaft gefordert. „Wiesbaden darf kein zweites Genua werden“, sagte am Montag VhU-Verkehrsexperte Klaus Rohletter. Das „Salzbachtalchaos“ auf der A66 müsse zum Anlass genommen werden, den Zustand aller wichtigen Brücken in Hessen zu überprüfen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen.

Am Mittwoch will sich die SPD-Fraktion im Verkehrsausschuss von Al-Wazir über Vorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme informieren lassen. „Das ist eine verkehrstechnische Katastrophe für Wiesbaden, Mainz und das ganze Rhein-Main-Gebiet“, sagte der verkehrspolitische Sprecher, Tobias Eckert. Für den Vize-Fraktionschef der Linken, Jan Schalauske, sind die heruntergefallenen Betonteile „Sinnbild des Scheiterns der Pro-Schuldenbremsen- und Schwarze-Null-Befürworter“. Die Sperrung sei richtig, sagte Al-Wazir. „Sicherheit muss immer absolute Priorität haben.“

A66 bei Wiesbaden: Salzbachtalbrücke schafft Probleme fürs gesamte Rhein-Main-Gebiet

Das Ministerium habe bereits am Samstag Kontakt mit der jetzt zuständigen Autobahn-Gesellschaft aufgenommen. Die Landesverkehrsbehörde Hessen Mobil arbeite mit an Lösungen für eine Verkehrsentlastung auf der A66. Für den Minister bestätigt der Fall, dass er mit der Priorisierung maroder Straßen richtig liegt. Seit Jahren sei die Salzbachtalbrücke in Wiesbaden – gemeinsam mit der Bergshäuser Brücke der A44 und der Brücke Thalaubach der A7 – „das Sorgenkind der hessischen Autobahnbrücken“.

Als das Land noch zuständig war, habe man 2015 den Neubau auf den Weg gebracht. Zum Jahresanfang habe die Autobahn-Gesellschaft die Verantwortung übernommen. Noch sei die Verkehrbelastung durch mehr Homeoffice und nahende Sommerferien gering. Al-Wazir schlug vor, dies zu nutzen, um den Südteil schneller abzureißen als geplant. „Das würde bedeuten, dass die Vollsperrung noch eine gewisse Zeit andauern würde, gleichzeitig aber auch der Neubau früher fertig sein könnte.“ (Jutta Rippegather)

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