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Unter Druck: Innenminister Peter Beuth, hier zu sehen mit einem Polizeibeamten. Foto: dpa
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Unter Druck: Innenminister Peter Beuth, hier zu sehen mit einem Polizeibeamten.

Polizei

Rechtsextreme Chatgruppe in Hessen: 49 Polizisten waren dabei

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Der Skandal um die rechtsextreme Chatgruppe in Hessen wird immer größer. Minister Beuth nannte am Dienstagabend im Innenausschuss Zahlen

An der Chatgruppe mit rechtsextremen Beiträgen, die in der vorigen Woche bekannt geworden ist, waren deutlich mehr Polizeibeamte beteiligt als bisher bekannt. Insgesamt 49 Angehörige der hessischen Polizei seien Mitglieder dieser Gruppe gewesen, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) in einer Sondersitzung des Landtags-Innenausschusses am Dienstagabend mit. Die Sitzung war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Gegen 20 Personen, darunter 18 aktive Mitglieder des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Frankfurter Polizei, ermitteln die Behörden. Gegen neun weitere Angehörige der hessischen Polizei laufen in diesem Zusammenhang disziplinarrechtliche oder arbeitsrechtliche Ermittlungen.

Chatgruppe mit 56 Personen

Beuth sagte, gegen die übrigen Mitglieder der Chatgruppe gebe es keine Ermittlungen. Insgesamt seien 56 Personen in der Chatgruppe angemeldet gewesen. Sieben davon seien keine aktuellen Angehörigen der hessischen Polizei. Neben 36 SEK-Kräften handele es sich auch um Polizisten von Landeskriminalamt, Landespolizeipräsidium, hessischer Polizeiakademie, drei Polizeipräsidien und der Bereitschaftspolizei.

In der Terrornacht von Hanau am 19. Februar 2020 kamen nach Beuths Angaben 38 Frankfurter SEK-Beamte zum Einsatz. Darunter seien 13 SEK-Polizisten, die „von der aktuellen Vorwurfslage betroffen“ seien, gegen die also wegen der Chatgruppe ermittelt wird.

Hilfe aus anderen Bundesländern

Der Minister versicherte, dass nach der Auflösung des Frankfurter SEK Kräfte aus Nordhessen und anderen Bundesländern für derartige Einsätze in Rhein-Main bereitstünden.

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