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Parteitag der hessischen AfD in Frankfurt-Zeilsheim.
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Parteitag der hessischen AfD in Frankfurt-Zeilsheim.

Kommentar

Provokation angesagt

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Mit Andreas Lichert hat die AfD einen beißend polemischen Redner an ihre Spitze gewählt. Der Kommentar.

Die AfD ist politisch in Hessen ohne Bedeutung, auch wenn sie schon seit drei Jahren im Landtag vertreten ist. Das versucht sie zwei Jahre vor der nächsten Landtagswahl mit einer Anleihe bei ihren erfolgreichen ostdeutschen Landesverbänden zu ändern. Das Rezept lautet: tiefrechte Gesinnung verbunden mit lautstarker Provokation.

Andreas Lichert beherrscht dieses Spiel. Er ist ein beißend polemischer Redner, der nur Spott und Verachtung für die weltoffene Republik, ihre Akteurinnen und Akteure und deren Politik übrig hat.

Lichert ist, mehr als die bisherige Parteiführung der hessischen AfD, ein Provokateur. Seine überhebliche Art kommt bei den Verächterinnen und Verächtern der demokratischen Institutionen offenbar bestens an. Sie halten sich schließlich für das Volk, so wie Lichert seine Partei für eine Volkspartei erachtet.

Die hessische Landespolitik muss sich auf hässliche Auseinandersetzungen einstellen. Die AfD wird versuchen, sich wichtiger zu machen, als sie in Hessen ist. Das ist unangenehm, hat aber immerhin einen Vorteil. Mit ihrem bisherigen Versuch, sich brav bürgerlich zu geben und damit von den ostdeutschen Radikalen abzugrenzen, ist es seit diesem Wochenende vorbei. Jeder und jede kann wissen, dass eben auch die hessische AfD eine Partei ist, in der die Leute des angeblich aufgelösten rechtsextremen „Flügels“ ihre Heimat haben.

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