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Hessen

Polizeibedienstete in Hessen dringen auf Impfung

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Der neue hessische GdP-Vorsitzende Mohrherr beklagt diskriminierende Einordnung und appelliert an Hessens Innenminister Beuth.

Alle Polizistinnen und Polizisten in Hessen sollten zügig geimpft werden. Das fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) von Innenminister Peter Beuth (CDU).

Derzeit herrsche eine „diskriminierende interne Kategorisierung“, beklagte der frisch gewählte hessische GdP-Vorsitzende Jens Mohrherr in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an den Minister. Notwendig sei „ein unverzügliches Impfangebot für alle Polizeibeschäftigten“. Mohrherr war mit 93 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Andreas Grün gewählt worden, der mit 60 Jahren in Ruhestand ging.

Die rund 18 500 Bediensteten der hessischen Polizei sind nach Gewerkschaftsangaben in zwei Gruppen eingeteilt worden. Etwa 8500 von ihnen, die regelmäßig bei Demonstrationen und ähnlichen Veranstaltungen eingesetzt werden, gehören zur „Zielgruppe 1“. Von ihnen hätten bisher etwa 7000 eine Erstimpfung erhalten.

Weitere rund 10 000 Polizeibedienstete seien der „Zielgruppe 2“ zugeordnet. Diese Polizistinnen und Polizisten erhielten keine Impftermine, obwohl auch sie bei Großlagen wie der „Querdenken“-Demonstration in Kassel vor etwa zwei Wochen ausrücken müssten und dabei Gefahr liefen, sich anzustecken, erläuterte Mohrherr. „Vielleicht können Sie sich als Fachminister vorstellen, was in deren Köpfen vorgeht, wenn ein nicht geimpfter Kollege der Zielgruppe 2 neben einer geimpften Kollegin der Zielgruppe 1 Dienst versieht, und zwar während der gleichen Tätigkeit.“

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