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Die Einschränkungen in den Heimen waren besonders einschneidend und galten lang.
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Die Einschränkungen in den Heimen waren besonders einschneidend und galten lang.

Corona

Pflegeheime in Hessen schalten zurück auf Normalbetrieb

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Hessen beschließt Lockerungen für Alte und Geimpfte, lässt aber offen, was in Regionen mit einer Inzidenz unter 100 passieren soll. Bayern will dann bereits die Biergärten öffnen.

Hessen hebt die Beschränkungen für Alten- und Pflegeheime auf. Von Samstag, 15. Mai, an sind tägliche Besuche möglich. Genesene und Geimpfte müssen sich vor dem Betreten der Einrichtung nicht mehr testen.

Außerdem hat das Corona-Kabinett am Mittwoch beschlossen, dass vollständig Geimpfte und Genesene künftig nicht mehr unter die Kontaktbeschränkungen fallen. Vertagt hat das Gremium eine Entscheidung über den Umgang mit den Städten und Landkreisen mit einer stabilen Inzidenz von unter 100. Darüber werde das Kabinett in der kommenden Woche beraten - „auch im Lichte der geplanten Öffnungsschritte in den hessischen Nachbarländern“, hieß es aus der Staatskanzlei. Bayern war am Dienstag vorgeprescht und will in wenig belasteten Regionen die Außengastronomie öffnen.

Beschlüsse

Für vollständig Geimpfte und Genesene entfallen künftig die Kontaktbeschränkungen. Sie zählen auch nicht mit, wenn sich nicht geimpfte Personen treffen. Weitere Ausnahmen greifen, sobald die entsprechende Bundesregelung in Kraft tritt.

Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen können wieder täglich Besuch empfangen. Für Genesene und Geimpfte entfällt die Testpflicht vor dem Betreten der Einrichtung.

In den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner entfällt die Maskenpflicht, wenn die Bewohnerin oder der Bewohner genesen oder vollständig geimpft ist. jur

Ein solches Szenario wäre auch in Hessen denkbar. Sollte sich die Zahl der Neuinfektionen weiter nach unter entwickeln, müsste Anfang nächster Woche im ersten Landkreis die so genannte Bundesnotbremse fallen. Bei einer Inzidenz unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen, inklusive Samstag, muss sie am übernächsten Tag aufgehoben werden. An ihrer Stelle treten dann wieder die Landesregelungen.

Im Wetteraukreis könnte dies am Montag der Fall sein. Die Ausgangssperre müsste dann fallen, Sport mit Kontaktregeln wäre erlaubt. Ein Museumsbesuch mit Terminvereinbarung ebenfalls. Der Hochtaunuskreis und Vogelsbergkreis könnten schon bald folgen. Auch sie sind unter die 100er Inzidenz gerutscht.

Als am 25. April die bundeseinheitliche Notbremse in Kraft trat, lag in sämtlichen Landkreisen und Städten die Inzidenz über 100. Seitdem gelten für alle Hessinnen und Hessen Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr. Es dürfen sich nur ein Haushalt plus eine Person treffen (Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt). Bei konstantem Wert unter 100 sieht die Landesregelung vor, dass zwei Haushalte zusammenkommen dürfen - egal mit wie viel Personen. Die Ausgangssperre ist aufgehoben. Viel mehr würde sich für die Menschen im Wetteraukreis darüber hinaus nicht ändern. Die Inzidenz lag die ganze Zeit unter 150. Shoppen mit Anmeldung und negativem Test (ersatzweise Impfschutz) ist erlaubt, an den Schulen gibt es Wechselunterricht mit den obligatorischen zwei Tests pro Woche bei Präsenz. Daran würde eine konstante Inzidenz unter 100 nichts ändern.

Bayern hatte am Dienstag umfangreiche Lockerungen für Landkreise und Städte mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen beschlossen. Von Montag, 10. Mai, an darf dort die Außengastronomie bis 22 Uhr öffnen, außerdem Theater, Konzert- und Opernhäuser. Zum 21. Mai sollen in diesen Regionen der Tourismus wieder starten, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder öffnen. Die Regierung von Niedersachsen will vom 10. Mai an stufenweise lockern. Für die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) wäre für die anstehenden Pfingstferien Urlaub in einer Ferienwohnung oder auf dem Campingplatz denkbar.

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