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Hessen

Mit Beratung gegen Diskriminierung in Hessen

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Hessen weitet sein Angebot zur Antidiskriminierungsberatung aus. Nach Frankfurt und Kassel kommt ein dritter Standort hinzu

Hessen schafft eine zusätzliche Anlaufstelle für Menschen, die unter Diskriminierung leiden. Neben den Beratungsstellen in Frankfurt und Kassel wird ein dritter Standort in Marburg aufgebaut.

Das hat Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag gemeinsam mit den Trägern angekündigt. Vom Sommer an steht die Beratung beim Verein Rechte behinderter Menschen in Marburg zur Verfügung. Das sagte dessen Geschäftsführer Michael Richter. Das Land stellt für ein Jahr 250 000 Euro zur Verfügung, um die Beratung in Frankfurt und Marburg zu stärken.

Die Beratungsstellen helfen bei Diskriminierung aus den unterschiedlichsten Gründen weiter: wenn Menschen wegen einer Behinderung benachteiligt werden, aus rassistischen Gründen, bezogen auf ihre Herkunft, Religion oder Weltanschauung, aufgrund ihres Alters, Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder des sozialen Status. „Gerade in Zeiten, in denen Rechte von Minderheiten weltweit unter Druck geraten und wir uns auch in Hessen mit gruppenbezogenen und menschenfeindlichen Angriffen konfrontiert sehen, nimmt die Bedeutung der Antidiskriminierungsarbeit zu“, betonte Klose.

Im Adibe-Netzwerk – die Abkürzung steht für Antidiskriminierungsberatung – haben sich 14 Einrichtungen zusammengeschlossen. Die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt koordiniert das Netzwerk. Koordinatorin Mahsa Mahamied berichtete, seit dem Start von Adibe 2016 suchten jedes Jahr mehr Menschen Unterstützung. „Die Gründe dafür können in der Zunahme von diskriminierenden Äußerungen und Handlungen in der Gesellschaft ebenso begründet liegen wie darin, dass Betroffene stärker ihre Rechte einfordern.“

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