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Der Flughafen war trotz geringerem Passagieraufkommen in der Corona-Krise offen. Das belohnt der Staat.
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Der Flughafen war trotz geringerem Passagieraufkommen in der Corona-Krise offen. Das belohnt der Staat.

Hessen

Millionenzuschüsse für Fraport

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Land und Bund unterstützen den Flughafen. Auch junge Menschen bekommen Geld aus dem Corona-Sondervermögen.

Mit bis zu 160 Millionen Euro staatlicher Unterstützung kann der Frankfurter Flughafen rechnen. Die Hälfte der Summe stammt vom Land. Sie ist Teil des neunten Hilfspakets aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Corona-Krise, das Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Mittwoch dem Haushaltsausschuss vorgelegt hat. Eine gleichwertige Kofinanzierung des Landes sei Bedingung, damit die knapp 80 Millionen Euro Bundeszuschuss fließen, sagte er. Insgesamt stecken in dem neunten Hilfspaket rund 171 Millionen Euro. Außer Fraport sollen davon junge Menschen profitieren. Das Geld fließt in ein neues Gründungszentrum, berufliche Bildung, Förderangebote für Schülerinnen und Schüler, die Unterrichtsstoff nachholen müssen. Das neunte Paket, so Boddenberg, habe jetzt insgesamt 246 konkrete Hilfen für mehr als 3,8 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen auf den Weg gebracht.

Die Corona-Pandemie habe die deutschen Flughäfen im vergangenen Jahr unvermittelt getroffen. Zugleich habe der Frankfurt Airport wichtige Funktionen aufrechterhalten, betonte der Minister. „Hessen hat sich früh für ein Hilfspaket des Bundes stark gemacht, von dem vor allem der Frankfurter Flughafen profitiert, der zu Beginn der Pandemie nicht nur beim Transport dringend benötigter Schutzmasken und anderem medizinischen Material eine Funktion für ganz Deutschland erfüllt hat.“ Auch das Land zeige Verantwortung für den Flughafen in dieser unverschuldeten Krise. „Der Flughafen ist und bleibt der Wirtschafts- und damit auch Jobmotor in der Rhein-Main-Region.“

Wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) ergänzte, habe Hessen großes Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung des Flughafens. „Und Fraport hat sich verpflichtet, den CO2-Ausstoß des Flughafenbetriebs bis 2030 um 65 Prozent zu senken und im Flughafenbetrieb spätestens im Jahr 2050 vollständig klimaneutral zu arbeiten.“ Das neue hessische Gründungszentrum setzt Al-Wazir zufolge auf ein Netzwerk aus Wissenschaft und Industrie. Bewährte innovative Erfolgsmodelle für Unternehmensgründungen sollten weiterentwickelt werden – insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz. „Wir wollen mehr junge Frauen und Männer ermutigen, sich mit ihren Ideen selbstständig zu machen.“

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