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Aus dem Vogelsberg fließt Wasser in die Kinzigtalsperre bei Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis
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Aus dem Vogelsberg fließt Wasser in die Kinzigtalsperre bei Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis

Umwelt

Mehr saubere Bäche, Flüsse und Seen in Hessen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Die Wasserqualität der hessischen Gewässer hat sich laut Umweltministerium verbessert. Die Nitratwerte aber bleiben zu hoch.

Die Gewässer in Hessen haben sich nach Angaben von Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) erholt. Ein neuer Bewirtschaftungsplan tritt diese Woche in Kraft, mehrere Maßnahmen sollen die Gewässergüte weiter verbessern helfen.

Es gibt durchaus Positives aus Hessens Wasserwelt zu vermelden. Die Insektenvielfalt dort habe zugenommen, die Bestände beinahe ausgestorbener Fischarten wie Schneider und Steinbeißer hätten sich erholt, der Biber fühle sich hier wohl. „Wir haben in Hessen in den vergangenen Jahren viel erreicht“, sagte Umweltministerin Hinz am Montag in Wiesbaden.

Trinkwasserversorgung sichern

Ziel sei es, die Wasserqualität weiter zu verbessern, auch um die Trinkwasserversorgung zu sichern. Dafür ist besonders das Grundwasser wichtig. Das allerdings sei durch die heißen und trockenen Sommer sowie niederschlagsarmen Winter in weiten Teilen Hessens weniger geworden. Hinzu kommt die Belastung durch die Landwirtschaft, die aber laut Hinz – wenn auch langsam – abnehme.

Ein neuer Bewirtschaftungsplan, der am Mittwoch in Kraft tritt, sowie ein Maßnahmenpaket sollen helfen, dieses Ziel zu erreichen. Dazu gehört etwa das Renaturierungsprogramm 100 Wilde Bäche. Die Linke-Landtagsfraktion kritisiert, dass tatsächlich nur 15 Prozent der hessischen Fließgewässer ökologisch in einem guten Zustand seien. Die Nitratwerte im Grundwasser seien noch immer zu hoch, und die Werra bleibe aufgrund der Einleitungen von K+S der salzhaltigste Fluss Europas. pgh

Mehr unter: flussgebiete.hessen.de

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