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Mervan und Katia – integriert und dennoch abgeschoben.
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Mervan und Katia – integriert und dennoch abgeschoben.

Asyl-Politik

Linke kritisiert „inhumane Abschiebung“ in Hessen

  • Peter Hanack
    vonPeter Hanack
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Partei setzt sich für Rückkehr einer 16-jährigen Schülerin der Walter-Lübcke-Schule ein

Die Fraktion der Linken im hessischen Landtag wirft der schwarz-grünen Landesregierung eine „unverhältnismäßige und inhumane“ Abschiebepolitik vor. Es häuften sich Berichte, dass aus Hessen Menschen auch dann abgeschoben würden, wenn diese hier geboren seien oder einen großen Teil ihres Lebens hier verbracht hätten, heißt es in einer Erklärung der Partei, die am Dienstag verbreitet wurde.

Die Linke bezieht sich dabei auf die Abschiebung einer syrischen Familie aus Wolfhagen bei Kassel, über die die Frankfurter Rundschau am Dienstag berichtete. Dort wurde eine 16 Jahre alte Schülerin der Walter-Lübcke-Schule zusammen mit ihrem ein Jahr älteren Bruder sowie der Mutter in der vergangenen Woche nach Bulgarien ausgeflogen. Die Schülerin hätte in drei Monaten ihren mittleren Schulabschluss ablegen sollen, sie und ihr Bruder hatten bereits unterschriebene Ausbildungsverträge bei lokalen Firmen in der Tasche. Die Schulgemeinde setzt sich für eine Rückkehr der Familie ein, die seit drei Jahren in Deutschland lebt.

Dazu erklärte Saadet Sönmez, die migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion: „Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler der Walter-Lübcke-Schule in Wolfhagen, die gegen die erfolgte Abschiebung einer syrischen Familie protestieren.“ Wieder einmal seien Menschen abgeschoben worden, die gut integriert gewesen seien. „Es ist erschreckend, wie skrupellos die hessische Landesregierung an ihrer gnadenlosen Linie festhält“, so Sönmez. pgh

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