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Landwirtschaft in Hessen: Freiwillige Ziele schnell umsetzen

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Der runde Tisch mit Landwirten und Umweltverbänden in Hessen macht Mut für die Zukunft. Nun gilt es, die freiwilligen Ziele auch umzusetzen.

Es war vor drei Jahren. Da luden BUND und Bauernverband zum gemeinsamen Pressegespräch in die Autobahnraststätte Taunusblick. Was damals einer kleinen Sensation gleichkam, ist in zunehmend mehr Ecken Hessens gang und gäbe: Im Kampf gegen Flächenfraß ziehen Landwirtschaft und Umweltschutz an einem Strang. Ob für das seinerzeit geplante große Frankfurter Neubaugebiet an der A5, das Rewe-Logistikzentrum in Wölfersheim oder Gewerbebetriebe in Hammersbach - der Flächenhunger in Rhein-Main ist riesig. Und jeder neu versiegelte Quadratmeter bisheriger Felder oder Wiesen geht unwiederbringlich für die Produktion von Lebensmitteln und die Biodiversität verloren.

Gemeinsame Interessen führen zur Annäherung. Wer miteinander redet, findet in der Regel Verständnis für die Sorgen und Nöte der anderen Seite. Von dort ist es nicht mehr weit, sich auf die Suche nach Kompromissen zu begeben. Sie zu finden, ist oft harte Arbeit. Eine moderierende Landesregierung, die mit finanziellen Anreizen lockt, macht es einfacher. Der runde Tisch ist ein gutes Beispiel dafür, wie es funktionieren kann. Auch die Landwirtschaft braucht Insekten zum Bestäuben und sauberes Wasser, auch Umweltschützer wollen regionale Erzeugnisse auf ihre Teller. Wichtig ist, dass die freiwilligen Ziele nun möglichst schnell in Taten umgesetzt werden. Denn Artenschutz ist auch Menschenschutz.

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