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Land fördert Künstlerinnen

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Neues Stipendium ist nach der Porträtmalerin Ottilie W. Roederstein benannt

Etablierte Künstlerinnen, Nachwuchskünstlerinnen und Künstlerinnengruppen können sich fortan für Ottilie-Roe-derstein-Stipendien in drei Kategorien bewerben. Wie das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mitteilte, werden die in Erinnerung an die Porträtmalerin Ottilie W. Roe-derstein benannten Stipendien von diesem Jahr an jährlich vergeben.

Ottilie W. Roederstein, 1859 geboren, habe sich „gegen die Widerstände ihrer Zeit zu einer großartigen Künstlerin entwickelt“, erklärt Kulturministerin Angela Dorn (Grüne). Schon ihre Ausbildung habe sie sich gegen den Willen ihres Vaters erkämpfen müssen.

„Heute sind mehr als die Hälfte der Studierenden an den hessischen Kunsthochschulen Frauen – aber trotzdem sind professionelle Künstlerinnen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit immer noch zu wenig präsent.“ Künstlerinnen aller Sparten mit „großem Potenzial“ sollen daher mit den neuen Stipendien gefördert werden.

Das Hauptstipendium in Höhe von bis zu 70 000 Euro soll die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und ihren Arbeiten erhöhen. Das Nachwuchsstipendium, das mit bis zu 40 000 Euro dotiert ist, soll besonders talentierten jungen Künstlerinnen die Möglichkeit eröffnen, während oder unmittelbar nach ihrer Ausbildung bereits ein größeres Projekt umzusetzen.

Außerdem vergibt das Land fünf Arbeitsstipendien im Gesamtwert von 20 000 Euro an Künstlerinnen, die sich in einer besonderen familiären Belastungssituation befinden wie etwa der Erziehung eines Kindes unter zwölf Jahren oder Pflegearbeit.

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