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Schon Goethe und Hölderlin flanierten gerne durch die Innenstadt - hier Großer Hirschgraben Ecke Weißadlergasse.
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Schon Goethe und Hölderlin flanierten gerne durch die Innenstadt - hier Großer Hirschgraben Ecke Weißadlergasse.

Mobilität

Frankfurt: Innenstadt wird autoärmer

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Auf der Weißadlergasse fallen Parkplätze zugunsten von Restaurantflächen und Fahrradstellplätzen weg. Die SPD löst damit einige Wahlversprechen ein.

Vor der Kommunalwahl am 14. März bringen SPD-Dezernentinnen und -Dezernenten Wahlversprechen auf den Weg. Wie Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling mitteilten, fallen auf der Südseite der Weißadlergasse in der Innenstadt sämtliche Parkplätze weg. Diese Flächen stehen künftig unter anderem für Außengastronomie zur Verfügung. Auf der Nordseite der Straße bleiben die Flächen für den Lieferverkehr erhalten; Parkplätze für Behinderte und 15 Fahrradbügel kommen hinzu. Die Arbeiten sollen beginnen, wenn die Witterung es zulässt. Das Straßenverkehrsamt habe das Vorhaben schon angeordnet.

„Die autofreie Innenstadt schreitet Schritt für Schritt voran“, sagte Josef. Wo bisher Autos parkten, sei künftig Platz für Restaurants, Kneipen und Fahrräder. Autos sollen vermehrt in Parkhäusern in der Innenstadt parken, sagte er. Der zuständige Ortsbeirat 1 hatte sich zuvor für Verbesserungen in der Weißadlergasse ausgesprochen.

Auch hatten Josef und Oesterling bereits angekündigt, den Autoverkehr aus dem Großen Hirschgraben herauszunehmen. Im Großen Hirschgraben, mit Goethehaus, Volksbühne und Romantikmuseum, das im Sommer eröffnen soll, ist eine Zone für Fußgängerinnen und Fußgänger geplant. Die Arbeiten sind für das laufende Jahr angekündigt

In weiteren Nebenstraßen in der Innenstadt sollen Stellplätze zugunsten von Außengastronomie, Fußgängerinnen und Radfahrern wegfallen. Vorbild sei der Umbau der Braubachstraße, wo Parkplätze zu Gastronomieflächen wurden.

Nach dem Großen Hirschgraben soll auch die Weißadlergasse zur Fußgängerzone werden – so steht es im Wahlprogramm der SPD. Die Töngesgasse und die Fahrgasse sollen folgen. Das Ziel sei, die Hälfte der straßenbegleitenden Parkplätze in der Innenstadt zurückzubauen.

Im Wahlprogramm verspricht die SPD auch, den Autoverkehr in der Innenstadt in der nächsten Wahlperiode um ein Drittel zu reduzieren. Der Mainkai soll dauerhaft autofrei werden. Weitere Verkehrsflächen sollen zugunsten des Rad- und Fußgänger:innenverkehrs umverteilt werden. Der Radentscheid soll konsequent umgesetzt werden, darüber hinaus seien weitere Radwege geplant. Mit einem „Fahrradwegeentwicklungsplan“ soll Frankfurt zur Fahrradstadt werden. Das Wahlprogramm sieht auch den Ausbau der Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger vor.

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