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Aufgezogene Spritzen mit Biontech/Pfizer in einer Hausarztpraxis.
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Aufgezogene Spritzen mit Biontech/Pfizer in einer Hausarztpraxis.

Kommentar

Kommentar: Wissen macht mündig

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Das Ende der Impfpriorisierung - doch was das konkret bedeutet, bleibt unklar. Wie so oft in der Pandemie hapert es an der Kommunikation. Ein Kommentar.

Die Impfpriorisierung wird im Juni aufgehoben. Ändern wird sich nicht viel. Ältere und Schwächere werden weiter jenen vorgezogen, die höchstwahrscheinlich eine Infektion gut überstehen würden. Gut so. Das muss aber glasklar gesagt werden. Wie so oft in der Pandemie hapert es wieder einmal an der Kommunikation.

Die Priorisierung ist ohnehin längst passé. Astrazeneca gibt es seit Wochen für alle. Bei den Hausärztinnen und Hausärzten stehen seitdem die Telefone nicht mehr still. Selbst junge Frauen wollen das Vakzin und lassen von dem Vorhaben erst ab, wenn sie das Glück haben, an einen Arzt oder eine Ärztin zu geraten, die sie über die gesundheitlichen Risiken aufklären. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass der Vorteil einer Impfung nicht immer die Nachteile toppt. Das muss ihnen aber erst jemand sagen, sich dafür im Praxisalltag die Zeit nehmen.

Transparenz schafft Vertrauen. Ohne Basiswissen kann der Mensch nicht mündig entscheiden. Deshalb ist es zu begrüßen, dass Hessen eine Informationsoffensive für jene startet, die von den üblichen Quellen abgeschnitten sind. Es ist allerhöchste Zeit.

Mehr dazu im Bericht: Hessen ändert die Strategie beim Impfen

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