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Kommentar

Kliniken an ihren Grenzen

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Die Qualität der Versorgung ist nicht mehr leistbar.Jetzt sind alle gefragt. Ein Kommentar.

Kein Grund zur Panik. In Hessen verfolgen die Akteurinnen und Akteure des Gesundheitswesens ein gemeinsames Ziel: Sie wollen die Menschen bestmöglich versorgen. Doch im Jahr zwei der Pandemie gehören Abstriche zum Alltag. Die Qualität der Versorgung sinkt mit den steigenden Infektionszahlen. Das liegt nicht an fehlendem Willen oder Mangel an Kompetenz. Das Personal reicht nicht aus. Seit Monaten warten Menschen in Hessen deshalb auf einen Eingriff, der aus medizinischer Sicht verschiebbar sein mag, aber individuelles Leid mindert. Schwer auszuhalten für die Betroffenen und jene, die in den Kliniken bestimmen.

Noch sind die Priorisierungen akzeptabel, führen kaum zu Schäden. Noch müssen die Verantwortlichen nicht über Leben und Tod entscheiden. Doch selbst das beste Gesundheitssystem hat seine Grenzen. Das darf bei der Diskussion über Notbremse und Co. nicht vergessen werden. Sollte die Impffreude anhalten, stehen wir in wenigen Wochen besser da. Es lohnt sich, bei der Disziplin nicht nachzulassen. Eine Überlastung der Kliniken zu vermeiden muss unser aller Ziel sein.

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