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Singen in der Gemeinschaft wird in Hessen wieder erlaubt.
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Singen in der Gemeinschaft wird in Hessen wieder erlaubt.

Hessen

Gemeinsames Singen wieder erlaubt: Das sind die neuen Corona-Regeln für Hessen

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Die hessische Landesregierung lockert die Corona-Regeln, doch manches bleibt. In Bus und Bahn gilt weiter Maskenpflicht. Eine Übersicht über die neue Verordnung.

Es darf wieder gesungen werden in Hessen. Ob im Gesangsverein oder in der Kirche – die Corona-bedingten Einschränkungen für das gemeinsame Singen fallen von Freitag an weg. Das hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts mitgeteilt.

Corona in Hessen: Regelungen für die nächsten vier Wochen

Gemeinsam mit Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) gab er eine Reihe von Lockerungen bekannt, die für zunächst vier Wochen gelten – es sei denn, in einer Stadt oder einem Landkreis steigt die Inzidenz wieder über den Wert von 50. Derzeit ist beträgt sie nur im Landkreis Groß-Gerau rund 30, sonst liegt sie überall weit darunter.

Die Maskenpflicht im Freien wird vollständig aufgehoben. Wenn Abstände nicht eingehalten werden können, wird das Tragen einer Maske empfohlen. In Innenräumen gilt weiter eine Maskenpflicht, aber nur, bis der Sitzplatz erreicht ist. Für Arbeitsplätze gelten keine landesrechtlichen Einschränkungen.

Private Treffen sind ohne Einschränkungen möglich. Veranstaltungen mit mehr als 500 (außen) oder 250 (innen) Personen müssen vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Dabei zählen geimpfte und genesene Menschen nicht mit. Treffen von mehr als 25 Personen in der Öffentlichkeit werden als Veranstaltungen gewertet. Dort muss man seine Kontaktdaten hinterlassen, um im Falle einer Infektion die Nachverfolgung zu ermöglichen. Bei einer Veranstaltung in Innenräumen gilt eine Testpflicht.

Corona in Hessen: Lockerungen für Schulen und Kitas

An den Schulen gibt es Präsenzunterricht für alle Klassen. Es muss weiter zweimal pro Woche getestet werden. Masken müssen im Schulgebäude getragen werden, aber nicht mehr am Sitzplatz im Unterricht. Wenn es einen Corona-Ausbruch an einer Schule gibt, kehrt sie allerdings zur Maskenpflicht zurück.

In Kindertagesstätten folgen Änderungen erst vom 5. Juli an. Dann können die Kita-Gruppen wieder gemischt werden. Die Maskenpflicht für Erzieherinnen und Erzieher entfällt.

Alle Geschäfte könne öffnen mit Maskenpflicht.

Corona in Hessen: Weiter Maskenpflicht in Bus und Bahn

In Bus und Bahn gilt weiter die Maskenpflicht im Fahrzeug und den Bahnhofsgebäuden

Sport ist ohne Einschränkungen möglich. Für den Schwimmbadbesuch muss man sich anmelden. Auch in Fitnessstudios werden die Kontaktdaten erfasst und es gelten Abstands- und Hygieneregeln.

Kulturveranstaltungen sind mit Hygiene- und Abstandskonzepten möglich, drinnen wie draußen.

Körpernahe Dienstleistungen, also etwa Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage oder Tätowieren, können angeboten werden. Es gelten Maskenpflicht, Hygienevorgaben und Kontaktdatenerfassung.

Corona In Hessen: Bordelle dürfen öffnen

Bordelle dürfen wieder öffnen. Voraussetzung sind Testpflicht, Hygienevorgaben und Kontaktdatenerfassung

Tanzen ist in den Clubs und Diskotheken noch nicht wieder erlaubt. Tanzveranstaltungen im Freien sind möglich, wobei die Teilnehmer:innen getestet sein müssen. Im Inneren dürfen die Clubs weiterhin nur als Bar und Gastronomie öffnen.

In der Gastronomie werden weiter Kontaktdaten erfasst. Maskenpflicht gilt für das Personal und für die Gäste bis zu ihrem Platz. In Innenräumen bleibt es bei der Testpflicht. Darüber habe man länger beraten, halte die Pflicht aber für erforderlich, berichtete Bouffier.

Hotels dürfen wieder sämtlich Betten vergeben. Es gilt eine Testpflicht für das Personal einmal in der Woche. (Pitt von Bebenburg)

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