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Lebensqualität

In Hessen lebt es sich nicht überall gut

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Mehr als zwei Millionen Menschen sind in Regionen mit Strukturproblemen zuhause. Und die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt noch viel mehr.

Grob gesagt gibt es in Hessen vier Typen von Gemeinden: die dynamischen Städte mit ihrem Umfeld, die prosperieren und in denen ganze Gruppen von Bewohner:innen abgehängt zu werden drohen; Städte und Gemeinden in einem Grenzbereich zwischen Wohlstand und sozialen Problemen; ländliche Gemeinden, die langfristig ins Abseits geraten könnten; und eine solide Mitte, in der die Herausforderungen zur Veränderung vergleichsweise gering sind.

Die Einteilung entstammt der am Mittwoch von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung vorgestellten Studie „Ungleiches Hessen“. Eine der zentralen Erkenntnisse: Die Unterschiede, die sich über das Land verteilen, verfestigen sich schleichend immer weiter, allen Anstrengungen zum Strukturausgleich zum Trotz. Von den rund sechs Millionen Menschen in Hessen leben knapp 2,3 Millionen in Regionen mit Strukturproblemen. Dabei geht es um Themen wie Mobilität, Arbeitsplätze, Gesundheits- und Bildungswesen oder die Höhe von Mieten und anderen Lebenshaltungskosten.

Studie

Die Studie „Ungleiches Hessen“ gibt es unter fes.de/landesbuero-hessen und ungleiches-hessen.de.

Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist eines der Ziele, das sich der Staat als Aufgabe gesetzt hat. Wer die Studie liest, kann leicht feststellen, dass diese bei weitem nicht erreicht und dazu noch größere Anstregungen nötig sind. Die Autoren haben dazu zahlreiche Indikatoren verglichen und die verschiedenen Lebensverhältnisse sehr anschaulich in Karten dargestellt. Die umfassende Bestandsaufnahme soll Stoff liefern für politische Debatten, die gesellschaftliche Meinungsbildung und für Initiativen, um die Situation für die Menschen in Hessen zu verbessern.

Die Studie „Ungleiches Hessen“ gibt es unter fes.de/landesbuero-hessen und ungleiches-hessen.de.

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