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Staatszugehörigkeit

In Hessen gibt es weniger Einbürgerungen wegen Corona

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Das Regierungspräsidium Darmstadt legt seine Bilanz vor. Was überrascht, ist der große Zuwachs bei Menschen aus Italien.

In Hessen wurden im vergangenen Jahr 11 915 Menschen eingebürgert, 8966 allein in Südhessen. Auch hier hat die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen.

Aufgrund von Corona seien 2020 weniger Anträge auf Einbürgerung eingegangen, berichtet Renate Hillenbrand-Beck, die das dafür zuständige Dezernat im Regierungspräsidium Darmstadt leitet. Zudem seien viele Sachbearbeiter:innen mit Sonderaufgaben im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz beschäftigt. Deshalb gebe es einen Rückstand bei der Bearbeitung von Anträgen aus Nicht-EU-Staaten. Neuanträge habe man sogar grundsätzlich zurückstellen müssen.

Inzwischen steigen die Zahlen laut Hillenbrand-Beck wieder. So waren bis Anfang November bereits 11 165 Anträge gestellt, 2020 waren es zum gleichen Zeitpunkt nur knapp 9000 gewesen.

In diesem Jahr bilden Menschen aus Syrien mit 1476 Personen die größte Gruppe, gefolgt von türkischen Staatsangehörigen mit 1102. Viele Syrier:innen, die 2015 nach Deutschland geflohen sind, können sich inzwischen einbürgern lassen. Aus Italien stammen aktuell 622 Antragsteller:innen, ein deutlicher Zuwachs gegenüber 2020, da waren es nur 387.

Wer sich einbürgern lassen will, muss seine erfolgreiche Integration belegen, etwa durch mehrjährigen Aufenthalt, Sprachkenntnisse oder dem Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. pgh

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