Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schulen in Hessen
+
In Hessen droht das Aus für Tools wie Zoom und Teams. (Symbolfoto)

Corona-Pandemie

In Hessen droht Aus für Zoom und Teams

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
    schließen

Der hessische Datenschutzbeauftragte Alexander Roßnagel ermahnt Behörden und Unternehmen: Daten dürfen nicht in die USA abfließen

Wiesbaden – Aus für Zoom, Teams und Co. in hessischen Behörden und Unternehmen: Der hessische Datenschutzbeauftragte Alexander Roßnagel weist sie darauf hin, dass „ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen ein Transfer von personenbezogenen Daten in Drittländer wie die USA nicht zulässig ist“.

Es werde von Ämtern und Firmen erwartet, dass sie ihre Verfahren „umgehend“ dort änderten, wo „schon jetzt funktional gleichwertige, datenschutzgerecht einsetzbare Alternativen existieren“, teilte der Datenschützer mit. Dazu zählt er den Einsatz von Videokonferenzsystemen. Wenn Alternativen schwieriger zu finden seien, müsse zumindest „ein angemessener Fahrplan für die Umsetzung erstellt werden.

Corona in Hessen: Datenschutzbeauftragter mit Ermahnung

Mit seiner Aufforderung bezieht sich Roßnagel auf ein Urteil, das der Europäische Gerichtshof vor rund einem Jahr gefällt hatte. Danach dürfen personenbezogene Daten nur dann ins außereuropäische Ausland übermittelt werden, wenn europäisches Schutzniveau nicht unterschritten wird. Dabei ging es ausdrücklich um Datenübermittlung in die USA, doch das betrifft auch andere Länder.

„Viele IT-Systeme übertragen, oft unbemerkt, personenbezogene Daten in Staaten mit keinem Datenschutz oder mit einem Datenschutzniveau, das deutlich unterhalb des Niveaus in der EU liegt“, sagte der Datenschutzbeauftragte. Sie verletzten dadurch das Grundrecht der betroffenen Personen auf Datenschutz. Nun müssten „die datenverarbeitenden Stellen“ überprüfen, ob sie Daten in Länder ohne ausreichendes Datenschutzniveau übermitteln.

Das hessische Kultusministerium hatte bereits zugesagt, ein eigenes Videokonferenzsystem für die Schulen zu entwickeln. Es soll vom 1. August an zur Verfügung stehen. (Pitt v. Bebenburg)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare