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Bildung

In Hanau zu Gast: Deutschlands beste Lehrkräfte

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Die Heraeus Bildungsstiftung lädt die Gewinner:innen des Deutschen Lehrerpreises zum Exzellenzcamp nach Hanau ein. Ein Ziel ist es, aus Fehlern zu lernen.

In dieser Woche sind die besten Lehrkräfte und Schulleitungen aus ganz Deutschland in Hessen zu Gast. Die Heraeus-Bildungsstiftung hat erstmals zum Exzellenzcamp in ihren neuen Stiftungssitz eingeladen, eine bis vor kurzem im Besitz der Familie Heraeus befindliche Villa in Hanau. Daran nehmen die Gewinner:innen des Deutschen Lehrerpreises teil, den die Stiftung seit vergangenem Jahr gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband ausrichtet.

Unter dem Motto „#Mutausbruch_Schule“ soll es zwei Tage lang darum gehen, wie Schule besser werden kann und wie sich Lehrkräfte und Schulleitungen gemeinsam auf den Weg dorthin machen können. Gleichzeitig soll das Camp den Startschuss geben für eine Alumniarbeit der Stiftung, das heißt, die Pädagog:innen aus ganz Deutschland sollen den Grundstock für ein bundesweites Netzwerk zur Modernisierung von Schule und Bildung legen.

„Ein Teil des Camps widmet sich dem Thema, wie man aus Fehlern lernen kann“, erklärt Stiftungsreferentin Valeska Falkenstein. So können die Teilnehmenden auf eine Bühne steigen und dort von ihren Fehlern erzählen – Applaus der Kolleg:innen inklusive. „Wir brauchen in Schule eine gute Fehlerkultur, denn nur aus Fehlern entsteht Fortschritt“, sagt Falkenstein.

Über Regeln hinwegsetzen

„Feedback, konstruktive Kritik, das sind Dinge, die gerade auch für Schulleitungen wichtig sind“, erklärt Stiftungs-Geschäftsführerin Christiane Lohrmann. Insbesondere in der Corona-Pandemie sei es wichtig gewesen, sich auch einmal über Regeln hinwegzusetzen.

Lehrkräfte und Mitglieder von Schulleitungen hätten sich verstärkt damit auseinandersetzen müssen, dass sie selbst als verantwortliche Personen handeln, wenn es um gute Bildung geht. „Gewachsen ist auch das Bewusstsein, dass sich etwas verändern muss“, glaubt Lohrmann. „Das wird hoffentlich bleiben.“ Damit habe die Pandemie für Schule möglicherweise auch etwas Gutes bewirken können.

Die Heraeus-Bildungsstiftung wurde 1965 gegründet. Seit 2002 bietet sie Seminare für Schulleitungen an, seit 2017 ist sie Partnerin des Hessischen Kultusministeriums zur Qualifikation von Schulleitungsmitgliedern. Die Stiftung ist bundesweit aktiv und erreicht jährlich rund 2500 Lehrkräfte und Schulleiter:innen.

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