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Hessen

Hessischer Landtag kehrt zur Normalität zurück

  • Pitt v. Bebenburg
    VonPitt v. Bebenburg
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Im hessischen Landtag drehen sich die Debatten zwei Tage nach der Wahl um ganz gewöhnliche Themen. Vier Abgeordnete werden in den Bundetag verabschiedet.

Wer weiß, was dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) oder seinem Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) gerade durch den Kopf geht, als am Dienstag die Plenarsitzung des hessischen Landtags beginnt. Es wird wohl kaum das sein, womit sich das Parlament zuallererst beschäftigt: der Frage, wann ein Studierendenwohnheim in Marburg gebaut wird.

Viele Abgeordnete dürften mit ihren Gedanken ganz woanders sein. In der Plenardebatte ist die Bundestagswahl kein Thema. Nur ganz am Anfang scheint auf, dass diese Wahl auch in Wiesbaden Konsequenzen hat. Da gratuliert Parlamentspräsident Boris Rhein (CDU) den bisherigen Landtagsabgeordneten Janine Wissler (Linke), Jürgen Lenders (FDP) und Armin Schwarz (CDU) „ganz herzlich“ zu ihrer Wahl in den Deutschen Bundestag. Alle drei fehlen im Landtag, denn zur gleichen Zeit werden sie bereits in Berlin gebraucht. „Mal sehen, wie die Dinge sich in Berlin entwickeln“, schiebt Rhein hinterher.

Weitere Kommentare zur Bundespolitik verkneift sich der Landtagspräsident. Dann geht es in gewohnter Normalität weiter, mit Al-Wazir. Der spricht nicht über Optionen in Berlin. Sondern über das „Gesetz über die Ermächtigung zur Bestimmung von Zuständigkeiten nach dem Gebäudeenergiegesetz“.

Erst später gibt es eine echte Abschiedsrede. Der in den Bundestag gewählte FDP-Mann Lenders spricht zum Thema Carsharing, aber überwiegend dann doch zu seinem Wechsel. „Das war die letzte Rede von mir, aber das ist bestimmt nicht das Letzte, was Sie von mir hören“, schloss er. Doch noch ein bisschen Emotion nach der Bundestagswahl.

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