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Die hessische Europaministerin und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Lucia Puttrich hat ein konsequenteres Vorgehen gegen „islamistische Hardliner“ verlangt.
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Die hessische Europaministerin und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Lucia Puttrich hat ein konsequenteres Vorgehen gegen „islamistische Hardliner“ verlangt.

Hessen

Hessische CDU-Ministerin fordert Druck auf „radikalen Islam“

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Die Europaministerin in Hessen, Lucia Puttrich, beklagt „Morddrohungen“ radikaler Islamisten bei Kritik. Die AfD hält das für ein durchschaubares parteipolitisches Manöver.

Die hessische Europaministerin und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Lucia Puttrich hat ein konsequenteres Vorgehen gegen „islamistische Hardliner“ verlangt. „Die Mehrheit der Muslime ist weder radikal noch lebt sie in abgeschotteten Gemeinschaften“, stellte die Ministerin in einem Artikel fest, der am Montag in der FAZ erschien.

Dann fügte sie hinzu: „Wer sich mit kritischen Meinungen an die Öffentlichkeit wagt, riskiert aber, unter Druck gesetzt und sozial ausgegrenzt zu werden, oder erhält Morddrohungen.“ Puttrich schrieb, man müsse „von unseren Gesprächspartnern, besonders wenn es sich um Vertreter von Religionsgemeinschaften handelt, ein stärkeres Engagement für unsere offene Gesellschaft einfordern“. Nicht diese offenen Gesellschaften müssten sich ändern, „sondern es muss denjenigen, die den Islam als Instrument für ihre politischen Ziele einsetzen, das Handwerk gelegt werden“. Das gehe „nicht ohne die Muslime“.

Puttrich unterstützte den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der nach Terroranschlägen in seinem Land „dem radikalen Islam den Kampf angesagt“ habe. Der Umgang mit dem radikalen Islam sei „eine ungelöste politische Herausforderung in ganz Europa“, formulierte sie.

Der hessische AfD-Fraktionsvize Volker Richter wertete Puttrichs Beitrag als „durchschaubaren Versuch, Wählerstimmen von der AfD abzuwerben“. Richter forderte, „islamistische Gefährder“ abzuschieben. Sie seien „durch Angela Merkels Politik der offenen Grenzen in großer Zahl in unser Land gekommen“, behauptete er.

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