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Berufliche Bildung

Hessische Betriebe sind unzufrieden mit Unterricht

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Die hessischen Ausbildungsbetriebe sehen große Mängel beim Lernen auf Distanz. Das gilt nicht nur für die Ausstattung.

Der Unterricht auf Distanz, wie ihn zurzeit auch viele Berufsschüler:innen erleben, funktioniert nicht. Wie eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer Frankfurt bei 600 Ausbildungsbetrieben zeigt, ist nur ein Viertel der Unternehmen mit den Rahmenbedingungen zufrieden.

440 der Befragten gaben demnach an, dass es Verbesserungsbedarf bei der Onlinekommunikation mit den Lehrerinnen und Lehrern gebe. Auch Videokonferenzsysteme werden kritisch gesehen, nämlich von der Hälfte der Unternehmen. Ähnlich groß ist der Anteil der Betriebe, die mit den Lernplattformen unzufrieden sind.

Bemängelt wird auch die Unterrichtsqualität. Nur ein Sechstel der Unternehmen glaubt, dass Distanzunterricht zum gleichen Lernerfolg führe wie Präsenzunterricht in den Schulen. Knapp 60 Prozent sind der Ansicht, dass dies nicht gelingt.

Die Industrie- und Handelskammern fordern bereits seit einiger Zeit, dass der Digitalpakt zur besseren Ausstattung des Bildungssystems zuerst in den Berufsschulen umgesetzt wird. Die Auszubildenden seien die ersten Schülerinnen und Schüler, die in die digitalisierte Arbeitswelt einträten.

Am heutigen Freitag endet die bundesweite Woche der Ausbildung. Aus diesem Anlass fordert Sandro Witt, der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hessen-Thüringen: „Es muss verhindert werden, dass junge Menschen nach ihrem Schulabschluss ohne Perspektive dastehen.“ Die neueste Statistik der Bundesagentur für Arbeit hatte gezeigt, dass Jugendliche und Betriebe nur schwer zusammenfinden. Die Zahl der Ausbildungsstellen ist ebenso gesunken wie die Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden.

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