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Robert Lambrou, Partei- und Fraktionschef der AfD in Hessen, könnte sein Parteiamt in Frankfurt an einen noch rechteren Rechten verlieren.
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Robert Lambrou ist Fraktionschef der hessischen AfD

Hessen

Hessische AfD stellt einen Delegierten weniger

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
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Eigene Abgeordnete verweigern der AfD-Liste in Hessen die Stimme. Davon profitiert die Linke bei der Bundesversammlung

Nicht alle AfD-Abgeordneten im hessischen Landtag haben eigene Fraktionskolleg:innen in die Bundesversammlung gewählt. Auf die Liste der AfD entfielen bei der geheimen Wahl am Dienstagabend nur 15 Stimmen. Von den 17 Abgeordneten der AfD-Fraktion waren 16 anwesend.

Ein AfD-Abgeordneter geht leer aus

Dadurch stellt die hessische AfD bei der Wahl des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin im Februar einen Delegierten weniger als wenn alle für die AfD-Liste gestimmt hätten. Leidtragender ist der Abgeordnete Bernd Vohl.

Überraschender Einzug eines Linken

Auf die Listen von FDP und Linken entfielen dagegen jeweils eine Stimme mehr als sie Abgeordnete haben. Dadurch entsendet die Linke überraschend eine vierte Person in die Bundesversammlung, ihren ehemaligen Schatzmeister Peter Vetter.

Die CDU schloss aus den Ergebnissen, dass die Linke eine Stimme aus der AfD erhalten habe. Ihr Parlamentarischer Geschäftsführer Holger Bellino sieht dadurch die „Hufeisentheorie“ bestätigt, wonach sich „Links- und Rechtspopulisten näher sind, als sie es zugeben“. Ein Sprecher der Linksfraktion nannte dies „ein leicht durchschaubares Manöver“. Bellino sei ein „politischer Analphabet“.

Erklärung der AfD

Die AfD-Fraktion verwies darauf, dass die Abstimmung geheim war. „Es kann durchaus sein, dass mehrere Abgeordnete verschiedener Fraktionen nicht für die eigene Liste gestimmt haben und sich die scheinbar volle Stimmzahl für verschiedene Fraktionen zufällig ergeben hat“, sagte ein Sprecher.

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