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Corona

Hessens SPD fordert: Mehr Solidarität und Zusammenarbeit

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Der Christliche Arbeitskreis der Hessen-SPD zieht Konsequenzen aus der Corona-Pandemie. Kirchen sollen Menschenfreundlichkeit zeigen, Inlandsflüge verboten werden.

Die Mitglieder des kirchen- und religionspolitischen Beirats der SPD Hessen fordern, die Lehren aus der Corona-Pandemie zu ziehen. So müssten vor allem sechs Bereiche gestärkt werden: das Medizinsystem, das Bildungssystem, der Sozialstaat und die internationale Zusammenarbeit. Auch müssten der Klimawandel entschiedener bekämpft und die internationale Zusammenarbeit verbessert werden. Das Programm der SPD zur Bundestagswahl geht den Hessen nicht weit genug.

So müssten Flugreisen reduziert, Inlandsflüge verboten werden. Auch die Bezeichnung „Leitindustrie“ für die Automobilwirtschaft sei nicht mehr zeitgemäß. Es sei nötig, Elektromobilität auszubauen und ein Tempolimit von 130 Kilometern auf Autobahnen einzuführen.

Auch für die Zukunft der Kirchen formulieren die Genossen und Genossinnen eine Reihe von Forderungen. So müssten Wege gefunden werden, die Isolation gerade alter und kranker Menschen zu überwinden. Dazu sollten die bereits bestehenden guten Hygienekonzepte wie auch die für Taufen oder Trauungen weiterentwickelt werden.

Insgesamt sehen die Beiratsmitglieder die Parteien, Gewerkschaften und Kirchen vor gewaltigen Umbrüchen. Feste und verlässliche Bindungen würden zur Ausnahme. Für die Kirchen, für die erhebliche Mitgliederverluste bis 2050 zu erwarten seien, böten die Herausforderungen der Pandemie die Möglichkeit, ihre Glaubensmotivation, Menschenfreundlichkeit und Solidarität mit den leidenden Menschen zu zeigen. Es sei mehr interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit nötig.

Unterzeichnet ist das sechsseitige „Impulspapier“ von den Beiratsvorsitzenden Heike Hofmann, Vizepräsidentin des Landtags, und Eberhard Pausch, dem Studienleiter der Evangelischen Akademie Frankfurt. pgh

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