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Hessens Museen: Viele Einschnitte, aber auch Chancen

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Von: Meike Kolodziejczyk

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Der Museumsverband blickt zurück auf die Herausforderungen der Pandemie. Und nach vorne.

Die Corona-Pandemie habe die hessischen Museen vor große Herausforderungen gestellt und werde sich auch auf deren künftige Entwicklung auswirken. Dies hat der Hessische Museumsverband bei seinem Verbandstag in Fulda festgestellt. „Die Museen haben eine lange Durststrecke hinter sich“, resümierte die Verbandsvorsitzende Birgit Kümmel in ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr.

Im „Auf und Ab der Lockdowns“ hätten die Museen mehrfach ihre Türen für das Publikum schließen müssen, Ausstellungen seien abgesagt und viele Planungen umgestoßen worden. „Zugleich galt es, neue digitale Angebote zu schaffen.“ Dies habe die Museen erheblich gefordert, teils auch überfordert. Insbesondere von den ehrenamtlich getragenen Museen in Hessen hätten viele erst in diesem Sommer ihren Betrieb wieder aufnehmen können.

Was jetzt fehle, seien die Einnahmen aus den ausgefallenen Veranstaltungen, „aber auch die Unterstützung durch Engagierte, um während des Lockdowns geschmiedete Pläne in die Tat umsetzen zu können“.

Mit Blick auf das Land Hessen appellierte Verbandsvorsitzende Kümmel an die politischen Entscheidungsträger:innen, Schulen darin zu unterstützen, „Museen als Orte der kulturellen Bildung aktiv einzubeziehen und deren Angebote in den Schulalltag zu integrieren“.

Mehr digitale Angebote

Neben „schmerzlichen Einschnitten“ wie der Absage etlicher Veranstaltungen und Beratungen vor Ort habe es auch „eine Reihe erfreulicher Entwicklungen gegeben“: So sei es dank der erhöhten Zuwendung des Landes beispielsweise möglich gewesen, zahlreiche Vorhaben anzupacken und neue Fachkompetenz in Sachen Vermittlung, Digitalisierung und Provenienzforschung hinzuzugewinnen. Außerdem sei die digitale Präsenz von Hessens Museen gestiegen. myk

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