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Hessens Haushalt: Eine Bilanz als Mutmacher

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Von: Pitt von Bebenburg

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Die Kosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie überfordern das Land nicht.
Die Kosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie überfordern das Land nicht. © Monika Skolimowska/dpa

Vor zwei Jahren konnte niemand ahnen, wie schlimm die Krise die Gesellschaft treffen würde. Viele blickten pessimistisch in die Zukunft. Der hessische Haushalt zeigt: Die Erholung geht viel schneller als erwartet. Der Kommentar.

Die Corona-Pandemie verursacht gigantische Kosten, auch für den Staat. Ob es das Gesundheitswesen ist oder der öffentliche Nahverkehr, die Frankfurter Messe oder die Schulen – überall wird zusätzliches Geld benötigt. Die gute Nachricht des hessischen Finanzministers Michael Boddenberg lautet allerdings: Diese Kosten überfordern das Land nicht.

Vor zwei Jahren, als die ersten Corona-Fälle in Hessen bekannt wurden, konnte niemand ahnen, wie schlimm die Krise die Gesellschaft treffen würde. Viele blickten pessimistisch in die Zukunft, etwa der damalige Finanzminister Thomas Schäfer. Er ging davon aus, dass es „noch viele, viele Generationen brauchen“ werde, um die finanziellen Lasten der Krise zu bewältigen.

Zwei Jahre später gibt es weiter etliche Ungewissheiten. Manche Unternehmen haben die Corona-Zeit nicht überstanden und die soziale Ungleichheit hat zugenommen.

Wirtschaft hat Fahrt aufgenommen

Aber die Wirtschaft in Hessen hat längst wieder Fahrt aufgenommen. Die sprudelnden Steuereinnahmen des Landes belegen das ebenso wie die anhaltend niedrige Arbeitslosigkeit.

Trotzdem hätte es wohl kaum jemand für möglich gehalten, dass Hessen nur im Jahr 2020 würde neue Schulden aufnehmen müssen, um bereits 2021 wieder einen Milliardenbetrag an Schulden tilgen zu können. Insofern ist der Blick in die Bilanz ein Mutmacher für Hessen.

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