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Hessens Grüne wollen die Nummer eins werden

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Von: Jutta Rippegather

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Tarek Al-Wazir.
Tarek Al-Wazir strebt das Amt des Regierungschefs an. © Michael Schick

Al-Wazir soll in die Staatskanzlei. Es wird einen Dreikampf geben.

Hessens Grüne wollen die stärkste politische Kraft im Land werden. Mit Tarek Al-Wazir als Ministerpräsidenten. „Wir bereiten uns auf einen Dreikampf zwischen CDU, SPD und uns Grünen um die Staatskanzlei vor“, heißt es in dem Leitantrag zur Landesmitgliederversammlung am Samstag, 11. Juni, in Bad Hersfeld. „In unserer jetzigen Rolle innerhalb der Landesregierung stoßen wir an Grenzen.“ Hessen bedürfe grundlegender Erneuerungen und Veränderungen. Um den Menschen Halt zu geben, müssten die Grüne an die Schaltstelle der Macht.

Grüne mit eigenen Spitzenkandidat

Im Herbst nächsten Jahres sind Landtagswahlen. Es wäre das erste Mal, dass die Grünen dafür einen eigenen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs nominieren. Sie trauen sich zu, die CDU vom Sessel des Regierungschefs zu vertreiben. „Wir können die nächste Regierungskoalition anführen“, sagten die Landesvorsitzenden Sigrid Erfurth und Sebastian Schaub am Mittwoch in Wiesbaden. In achteinhalb Jahren als kleiner Koalitionspartner der CDU hätten die Grünen viel erreicht. Die Beschäftigung in Hessen sei trotz Pandemie und Ukraine-Krieg hoch. Die Flatratetickets für Schüler:innen und Senior:innen seien bundesweit einmalig. Der Zwölf-Punkte-Plan für den Wald sichere den Status als grünstes Bundesland der Republik.

„Belieber Politiker“

Es sei jetzt an der Zeit, die nächste Stufe zu zünden und an die Spitze der Verantwortung zu treten. Der stellvertretende Ministerpräsident Al-Wazir gelte als beliebtester Politiker Hessens, finde über Parteigrenzen hinweg Zustimmung und Anerkennung. „Bei Tarek Al-Wazir ist Hessen in besten Händen.“ jur

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