Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hessen

Hessens Grüne sehen sich im Aufwind

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
    schließen

Für die SPD belegen die Direktwahlergebnisse ihre „tiefe Verankerung“ in den Kommunen. Reaktionen auf die Kommunalwahl.

Zufrieden äußerten sich die hessischen Grünen: „Die ersten Tendenzen zeigen, dass wir auch vor Ort in den Kommunen zu einer zentralen politischen Kraft geworden sind und unsere Themen auch regional eine hohe Relevanz für die Bürger:innen haben“, kommentieren die beiden Landesvorsitzenden Sigrid Erfurth und Philip Krämer die ersten Trends am Sonntagabend.

Der Generalsekretär der hessischen SPD, Christoph Degen, gratulierte den SPD-Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bereits im ersten Wahlgang als Landrät:innen, Oberbürgermeister:innen und Bürgermeister:innen durchgesetzt hatten. „Deren gute Ergebnisse belegen die tiefe Verankerung der hessischen SPD in den Kommunen.“ Stellvertretend hob Degen Torsten Warnecke hervor, der im ersten Wahlgang mit 62 Prozent der Stimmen gegen den Amtsinhaber von der CDU zum Landrat von Hersfeld-Rotenburg gewann: „Das ist eine echte Sensation und ein herber Schlag für die hessische CDU.“

Bei keiner Kommunalwahl zuvor nutzen so viele die Möglichkeit, die Stimme außerhalb des Wahllokals abzugeben. Wer zu Hause seine Kreuze macht, hat die Chance den Wahlzettel genauer zu studieren. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass so viel wie nie kumuliert und panaschiert wurde. Mehr Briefwahl und das Häufeln und Verteilen von Stimmen bedeutet mehr Arbeit bei der Auszählung. Bis tief in die Nacht dauerte sie an. Vorläufige Endergebnisse werden frühestens für den heutigen Montag erwartet.

Die derzeit vorliegenden Ergebnisse seien eine Momentaufnahme, so die Grünen-Landesvorsitzenden. Doch gemeinsam mit dem Wahlsieg in Baden-Württemberg und den Zugewinnen in Rheinland-Pfalz zeigten sie, „dass wir Grünen im Superwahljahr 2021 mit dem sozial-ökologischen Aufbruch für viele Menschen die richtigen Antworten auf die drängenden Probleme geben“. Nach jetzigem Stand habe die Partei in allen Regionen Hessens zugelegt. „Es macht uns stolz, dass wir als Partei stetig wachsen. Sowohl bei den Mitgliedern als auch bei den Wahlergebnissen“, konstatierten die beiden Landesvorsitzenden.

Die Grünen hatten sich zum Ziel gesetzt, bei den Kommunalwahlen in allen Großstädten stärkste Kraft zu werden. Nach dem Auszählungsstand vom Abend, so die Landesvorsitzenden, könnte dies in Kassel, Frankfurt und Darmstadt gelungen sein. „Das zeigt, dass wir die gestaltende und führende politische Kraft im urbanen Raum sind.“

Noch nie war die Auswahl so groß. 20 Parteien und mehr als 580 Wähler:innengruppen waren am Sonntag zu den Kreis- und Gemeindewahlen in Hessen angetreten. Bei der vorangegangenen Kommunalwahl am 6. März 2016 waren es 17 Parteien sowie 551 Wähler:innengruppen.

Parallel wurde über mehr als 34 Rathauschefs und Rathauschefinnen und fünf Landratsposten abgestimmt. In Wetzlar muss Amtsinhaber Manfred Wagner (SPD) in die Stichwahl gegen Michael Hundertmark (CDU). Wagner verpasste die absolute Mehrheit mit 49,4 Prozent denkbar knapp. In Fulda setzte sich der amtierende Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU) mit knapp 65 Prozent der Stimmen klar gegen seinen einzigen Gegenkandidaten Jonathan Wulff (SPD) durch. Und in Marburg muss Amtsinhaber Thomas Spies (SPD) in die Stichwahl.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare