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Hessens GEW fordert: „Mehr Geld für Grundschullehrkräfte“

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Von: Peter Hanack

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Auch Lehrkräfte in der Grundschule sollten nach A13 bezahlt werden, fordern die Demoteilnehmenden. Renate Hoyer
Auch Lehrkräfte in der Grundschule sollten nach A13 bezahlt werden, fordern die Demoteilnehmenden. © Renate Hoyer

Lehrer-Gewerkschaft ruft für Samstag zum Protest in Frankfurt auf. Die Linke unterstützt die Forderung nach gleicher Bezahlung und will zude ein längeres Lehramts-Studium

Anders als in einigen anderen Bundesländern erhalten Grundschullehrkräfte in Hessen weniger Geld als Lehrkräfte an weiterführenden Schulen. Dagegen ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen für Samstag zum Protest auf.

Unter dem Motto „Nächster Halt Hessen – A 13 für hessische Grundschullehrkräfte jetzt!“ soll es in Frankfurt auf die Straße gehen. Die GEW hält die geringere Vergütung für Lehrkräfte, die an Grundschulen unterrichten, für ungerecht. Zudem trage dies dazu bei, den Lehrkräftemangel in Hessen zu verstärken.

So habe die schwarz-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen gerade einen Stufenplan vorgestellt, wie die Bezahlung auf der für Lehrkräfte sonst üblichen Stufe A 13 bis zum Jahr 2026 erreicht werden solle. Auch in Niedersachsen solle A 13 für alle „schnellstmöglich“ eingeführt werden, Thüringen habe dies schon im vorigen Jahr umgesetzt. In Bayern habe Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ebenfalls eine Angleichung der Bezahlung angekündigt.

Die Linke unterstützt die Forderung der Gewerkschaft. „Es gibt keinen Grund, Grundschulllehrkräfte nach wie vor schlechter zu bezahlen als die Kolleginnen und Kollegen an anderen Schulformen“, sagt Elisabeth Kula, Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linke-Fraktion im hessischen Landtag. „Und nicht nur die Bezahlung muss angepasst werden“, fordert Kula. Auch müsse die Regelstudienzeit auf zehn Semester ausgeweitet werden.

Treffpunkt zur Demonstration ist am Samstag, 12. November, um 11 Uhr vor dem DGB-Haus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 in Frankfurt. Die Route führt von dort über Gutleutstraße und Taunusanlage Richtung Opernplatz. Gegen 13 Uhr soll auf dem Opernplatz eine Kundgebung stattfinden. Auch die Vertreter:innen anderer GEW-Landesverbände sollen dabei zu Wort kommen.

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