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Klimaschutz

Hessens Bauernhöfe sollen nachhaltig wirtschaften und das Klima schützen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Das Land Hessen fördert den Ideenaustausch zwischen den Betrieben mit fünf Millionen Euro. Die müssen das Klima und die Umwelt schützen. Gesucht werden 100 Teilnehmende.

Das Land Hessen unterstützt Bauernhöfe beim nachhaltigen Wirtschaften. Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne) sagte, bei dem Förderprogramm gehe es darum, gute Ideen weiter zu verbreiten.

Gesucht werden 100 Höfe, die zeigen sollen, wie nachhaltig gewirtschaftet werden könne. Die Bauern ständen vor sehr großen Herausforderungen, erklärte die Ministerin. So müsse sich die Landwirtschaft an eine zunehmende Trockenheit und heiße Sommer anpassen. Zugleich sei es aber nötig, dass die Landwirte einen Beitrag dazu leisteten, den Klimawandel zu mildern. Dafür müssten sie klimaschonende Methoden einsetzen. Diese doppelte Belastung sei nicht einfach zu bewältigen.

Klimaschutz als Ziel

Nicht jeder müsse dafür das Rad neu erfinden, erklärte Hinz. Die an dem Förderprogramm teilnehmenden Betriebe würden durch den Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen beraten. Gemeinsam sollten praxisorientierte Projekte und Strategien entwickelt werden. Dafür gebe es Fortbildungskurse und ein Netzwerk. Von den Erfahrungen, die sie im Rahmen des Projektes machten, sollten auch andere Betriebe profitieren können,

Garten- und Weinbaubetriebe können sich ab sofort um eine Förderung bewerben. Sie können bis zu 12 000 Euro an Zuwendungen erhalten. Gefördert würden Aktivitäten, die dem Wissenstransfer dienten, beispielsweise Hofführungen und Fortbildungen, das Erstellen einer Klimabilanz oder einer Homepage. Insgesamt stehen für das Programm fünf Millionen Euro bis 2023 aus dem Corona-Sondervermögen zur Verfügung.

Interessierte können vor der Bewerbung an einer von drei Informationsveranstaltungen teilnehmen. Der Landesbetrieb Landwirtschaft soll dann 100 Höfe auswählen. Nur Betriebe, die den Klima-, Arten- Umweltschutz umsetzten sowie gute Arbeitsbedingungen böten, könnten an dem Programm teilnehmen, sagte die Ministerin.

Zum Konzept eines nachhaltigen Bauernhofs könnte gehören, dass der Betrieb Blühflächen und Saumstrukturen für den Insektenschutz anlegt und auf Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Er könnte über geschlossene Nährstoffkreisläufe verfügen und erneuerbare Energien einsetzen. Zudem müssten die Mitarbeiter:innen gerecht entlohnt und sollten die Produkte in der jeweiligen Region vermarktet werden.

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