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Wiesbaden. 10.07.2019. Uwe Becker (CDU), Antisemitismusbeauftragter der Hessischen Landesregierung, in seinem Buero in der Staatskanzlei.
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Uwe Becker (CDU).

Antisemitismus

Becker warnt vor „Querdenker“-Bewegung

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Hessens Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker beklagt judenfeindliche Töne in der Corona-Debatte. Die Linke fordert, dass sich möglichst viele den „Querdenkern“ entgegenstellen.

Der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung, Uwe Becker, hat vor judenfeindlichen Tendenzen in der Corona-Debatte gewarnt, insbesondere in der Bewegung der „Querdenker“. An zu vielen Stellen sei die Corona-Debatte „von Gruppen gekapert worden, die ihr grundgesetzlich garantiertes Recht zur freien Meinungsäußerung nutzen, um mit Hass, Hetze und Antisemitismus das gesellschaftliche Klima im Lande zu vergiften“, warnte Becker am Freitag. Die „Querdenker“ rufen für den 12. Dezember zur Demonstration in Frankfurt auf. Dort wollen sie gegen Einschränkungen protestieren, die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie verhängt wurden.

Becker sagte, wenn die Namen von Anne Frank und der Geschwister Scholl missbraucht würden, dann finde „vor aller Augen und Ohren die Relativierung des Holocaust statt“. Zudem würden Bilder von globalen Verschwörungen gestellt, womit „ganz klar antisemitische Stereotype“ verbreitet würden.

„Wir müssen uns dieser gefährlichen Entwicklung als Gesamtgesellschaft entgegenstellen“, appellierte Becker. Der CDU-Politiker amtiert als Stadtkämmerer in Frankfurt und bekleidet zugleich das Amt des Beauftragten der hessischen Landesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus.

Die Linke im Landtag schloss sich Beckers Auffassung an. „Wenn Antisemiten, Verschwörungsschwurbler, Reichsbürger, Neonazis und Realitätsverleugner, die sich selbst als ‚Querdenker‘ bezeichnen, auf die Straße gehen, ist es wichtig, dass sich ihnen möglichst viele Menschen entgegenstellen“, forderte der Frankfurter Landtagsabgeordnete Ulrich Wilken.

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