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Hessen: Wieder mehr Corona-Impfungen

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Von: Jutta Rippegather

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Die Impfung soll Schutz vor einem schweren Verlauf einer Corona-Infektion bieten.
Die Impfung soll Schutz vor einem schweren Verlauf einer Corona-Infektion bieten. © Tatan Syuflana/dpa

Der auf Omikron angepasstem Impfstoff lässt die Zahlen steigen. Es gibt eine neue Stiko-Empfehlung.

Der neue Corona-Impfstoff kommt an: 30 000 Menschen ließen sich in der vergangene Woche spritzen. Mitte September waren es gerade mal 8000 in einer Woche. Nach der Zulassung und beginnenden Auslieferung der neuen BA.4/5-Impfstoffe hätten die Arztpraxen und Impfstellen des öffentlichen Gesundheitsdiensts wieder mehr zu tun, sagte Hessens Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Weiteren Rückenwind verspreche sich die hessische Impfallianz von der überarbeiteten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Booster ab 12 Jahre

Diese sieht vor, dass von nun an bevorzugt die an die Omikron-Varianten BA.1 und BA.5 angepassten Impfstoffe für Auffrischimpfungen eingesetzt werden sollen. Die Empfehlung für einen Booster, also eine erste Auffrischimpfung, gilt für Personen ab zwölf Jahren. Das zweite Auffrischen wird weiterhin Personen ab 60 Jahren empfohlen, Angehörigen vulnerabler Gruppen und medizinischem oder pflegerischem Personal sowie Menschen ab fünf Jahren mit einer Immundefizienz. Bei besonders gefährdeten Personen, etwa Hochbetagten, kann laut Stiko auch eine fünfte Impfdosis sinnvoll sein.

Nachschub kommt

Trotz steigender Nachfrage sehen die Verantwortlichen derzeit keine Notwendigkeit, die Anzahl der Impfstellen der Gesundheitsämter auszubauen, zumal hier eine Zusage des Bundes zur Finanzierung über das Jahresende hinaus aussteht. „Die derzeit bestehende Nachfrage kann durch die Regelstruktur der Arztpraxen und die bestehenden kommunalen Impfstellen abgedeckt werden“, sagte Klose. Probleme mit dem Nachschub gebe es derzeit auch nicht: Bisher erfolge die Lieferung der Vakzine durch den Bund überwiegend planmäßig.

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