1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Landespolitik

Hessen verlängert die Coronaverordnung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jutta Rippegather

Kommentare

Mittlerweile gibt es sie allerorten: FFP2-Masken.
Mittlerweile gibt es sie allerorten: FFP2-Masken. © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Zahl der Infizierten in den Krankenhäusern steigt. Am Mittwoch gab es zwei Todesfälle.

Die Maskenpflicht in Bus und Bahn und auch beim Besuch im Pflegeheim bleibt bestehen: Hessen hat die Corona-Verordnung unverändert um weitere vier Wochen bis 19. Juli verlängert. Das aktuelle Infektionsgeschehen und die hierdurch bedingte Belastung des Gesundheitssystems ließen die Fortschreibung der sogenannten Basisschutzmaßnahmen nach wie vor als notwendig erscheinen, hieß es zur Begründung. Erforderlich blieben auch die Regelungen zur Arbeitsaufnahme in vulnerablen Einrichtungen nach einer überstandenen Infektion. Betroffene müssen einen aussagekräftigen negativen Test vorlegen. Wer über 60 Jahre alt ist, sollte sich wegen einer vierten Impfung mit seinem Hausarzt oder seiner Hausärztin in Verbindung setzen, empfahl Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Mittwoch.

Mehr Intensivpatient:innen

Unterdessen steigen die Infektionszahlen weiter. Für Mittwoch, 13. Juli, verzeichnete das Surv Net eine hessenweite Sieben-Tage-Inzidenz von 974 pro 100 000 Einwohner:innen sowie zwei Todesfälle. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen bei 6,93 pro 100 000 Einwohner:innen. Eine Woche zuvor betrug der Wert 4,91.

Wie aus dem täglichen Bulletin des Hessischen Sozialministeriums weiter hervorging, waren 117 Betten auf hessischen Intensivstationen mit Patient:innen mit einer Covid-19-Erkrankung belegt (Stand: 11 Uhr). Darunter 16 nur mit Verdacht. Vor einer Woche waren es 108 Patient:innen. Auf Normalstationen waren zum selben Zeitpunkt 1147 Betten mit Corona-Infizierten belegt; darunter 130 mit Verdacht. Eine Woche davor waren es 1005.

Impfquote aktuell

Laut RKI sind 75,2 Prozent der hessischen Bevölkerung vollständig geimpft. Geboostert sind 60,2 Prozent. Nimmt man die Altersgruppe der unter 18-Jährigen aus, beträgt der Anteil der Vollimmunisierten demnach 84,2 Prozent, geboostert sind 70,3 Prozent.

Auch interessant

Kommentare