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Der Feldhamster ist mangels Versteckmöglichkeiten vom Aussterben bedroht.
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Der Feldhamster ist mangels Versteckmöglichkeiten vom Aussterben bedroht.

Hessen

Hessen startet Kampagne für Feldhamster und Co

  • Jutta Rippegather
    VonJutta Rippegather
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Das Umweltministerin in Hessen ruft dazu auf, die Landschaft im Sinne der Artenvielfalt zu verändern. Landwirt Fay ist dabei.

Eine Informationskampagne zum Artenschutz in Feld und Flur hat Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Montag in Wiesbaden gestartet. Mangels Hecken, Grasstreifen oder Gräben seien Feldhamster und das Rebhuhn vom Aussterben bedroht. Felder würden durch die Klimakrise immer früher abgeerntet, sodass die dort lebenden Tiere mitten in der Aufzucht ihrer Jungen Nahrung und Verstecke verlieren, sagte Hinz: „Es ist unsere Aufgabe und Verantwortung, diese Entwicklung umzukehren und die Lebensräume auf dem Feld zu schützen – sonst herrscht Stille auf dem Feld.“ Die Kampagne mit Plakaten und Online-Anzeigen soll aufklären und die Menschen zum Mitmachen anregen.

Zentraler Baustein für den Artenschutz auf dem Feld bilden die sogenannten Feldflurprojekte, die Hessen mit rund einer halben Million Euro jährlich fördert. Etwa Blühstreifen, die als Versteck und Nahrungslieferant für Feldhamster, Rebhühner oder Feldlerchen dienen.

„Feldhamsterschutz funktioniert dort besonders gut, wo Experten für Artenschutz, Ehrenamtliche, Landwirtinnen und Landwirte sowie Behörden eng zusammenarbeiten“, betonte Tobias Erik Reiners, Vorsitzender der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz. Die Feldflurprojekte führten in relativ kurzer Zeit zu sichtbaren positiven Veränderungen in der Landschaft. Für Philipp Fay, Landwirt aus Pohlheim bei Gießen, gehört Umwelt- und Naturschutz zum Beruf: „Nur so können wir Artenvielfalt auf unseren Flächen langfristig erhalten und weiterhin im Einklang mit der Natur arbeiten und leben.“

Informationen zu den Mitmachmöglichkeiten und der Kampagne unter feldliebe.hessen.de

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