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Schulen sind keine Hotspots: Kinder tragen Masken.
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Schulen sind keine Hotspots: Kinder tragen Masken.

Bildung

Hessen: Sichere Schulen gefordert

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Hessische Eltern sind strikt gegen frühere Weihnachtsferien, Für die Berufsschulen fordern Lehrkräfte die 2G+-Regel.

Der Elterbund Hessen ist dagegen, die Weihnachtsferien zu verlängern. Und die Berufsschullehrkräfte fordern, den Unterricht sicherer zu machen. Einige Bundesländer haben bereits angekündigt, die Weihnachtsferien schon ein paar Tage früher beginnen zu lassen. In Hessen würden diese Ferien regulär am 23. Dezember beginnen, das ist ein Donnerstag. Denkbar wäre also der Montag, 20. Dezember, als erster Ferientag. Der letzte Schultag wäre dann der 17. Dezember.

„Schulen sind keine Hotspots, und Kinder sind keine Virenschleudern“, schreibt dazu der Elternbund. Darin sind sich die Eltern mit dem Hessischen Kultusministerium einig, das ebenfalls immer wieder betont, dass in den Schulen wenig Ansteckungen stattfänden, die Kinder zudem Masken tragen und regelmäßig getestet würden.

Kürzerer Unterricht

„Unsere Kinder haben unter den Schulschließungen im vergangenen Jahr sehr gelitten“, erklärt der Elternbund. Sie hätten erhebliche Lernrückstände, auch gebe es vermehrt psychische Probleme. Bei einem früheren Ferienstart müssten die Mütter und Väter möglicherweise auch wieder Sonderurlaub nehmen, um ihre Kinder betreuen zu können.

Statt die Kinder nach Hause zu schicken, was nicht viel bringe, sollten zunächst Großveranstaltungen verboten und Weihnachtsmärkte geschlossen werden, um Kontakte zu reduzieren. Zudem müssten die 2G- und 3G-Regelungen konsequent kontrolliert werden. „Es ist unerträglich, dass unsere Kinder für die Folgen dieser Versäumnisse jetzt die Zeche zahlen sollten“, heißt es in dem Elternschreiben weiter.

Derweil fordert der Verband der Berufsbildner, in dem die Lehrkräfte der beruflichen Schulen organisiert sind, Politik und Verwaltung in einem offenen Brief zum schnellen Handeln auf. So müssten so schnell wie möglich alle an Schulen Tätige geboostert werden. Nötig seien tägliche Tests statt wie bisher nur zwei- oder dreimal in der Woche.

Der Verband fordert zudem, die 2G+-Regel an den beruflichen Schulen einzuführen. Dann dürften nur noch Getestete und Genese die Schulen besuchen, sofern sie einen aktuellen Test nachweisen können. Für die meisten der Schüler und Schülerinnen gilt aufgrund ihres Alters die Schulpflicht nicht mehr.

Unterrichtsstunden sollten so aufgeteilt werden, dass jeweils nach 40 Minuten eine zehnminütige Pause folge. Auch müssten unter anderem viel mehr Luftfilter angeschafft und aufgestellt werden.

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