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Bildungs-Krise

Hessen: „Schulöffnungen vor Ostern absagen“

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Die hessischen Gymnasiallehrkräfte warnen vor Ansteckungen. Zumindest geimpft werden müsse, bevor wieder mehr Jugendliche in die Schule kommen

Der hessische Philologenverband, der die Interessen der Gymnasial-Lehrkräfte vertritt, hat Kultusminister Alexander Lorz (CDU) aufgefordert, die Pläne für weitere Schulöffnungen zurückzunehmen. Diese schadeten angesichts steigender Infektionszahlen mehr als sie nutzten.

Lorz hatte angekündigt, dass in den beiden nächsten Wochen, bevor die hessischen Osterferien am 2. April beginnen, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 jeweils für mindestens einen Tag in der Woche die Schule besuchen sollen. Sie befinden sich seit Monaten im Distanzunterricht zu Hause.

Angesichts der „sich wieder zuspitzenden Gefährdungslage aufgrund der Corona-Pandemie“ müsse der von nächstem Montag an geplante Öffnungsschritt abgesagt werden, heißt es in einem offenen Brief des Verbands an den Minister. „Auch wenn uns die negativen psychologischen und pädagogischen Folgen von Schulschließungen bewusst sind“, schreibt der Philologenverband, bleibe in der aktuellen Situation nur die Möglichkeit, den Öffnungsschritt zurückzunehmen.

„Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum erwartbaren Gewinn“, so der Landesvorsitzende Reinhard Schwab. Auch in den Schulen nähmen die gesundheitlichen Risiken enorm zu. Ansteckendere Varianten des Coronavirus breiteten sich aus, unter Jüngeren sei es vor allem die britische Virus-Mutante.

Weitere Öffnungsschritte nach den Osterferien ab 19. April seien erst dann vertretbar, wenn auch die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen geimpft seien. Derzeit sind lediglich Lehrer und Lehrerinnen an Grundschulen zur Immunisierung vorgesehen. Kultusminister Lorz hatte allerdings bereits angekündigt, dass auch Lehrkräfte und weiteres Personal an weiterführenden Schulen geimpft werden sollten. Dafür solle die Impfreihenfolge geändert werden. Dann, so der Philologenverband, sollten auch in den gymnasialen Oberstufen alle Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren mitgeimpft werden.

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