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Justiz

Hessen: Razzia gegen mutmaßliche IS-Unterstützer

  • Stefan Behr
    VonStefan Behr
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Die Polizei vollstreckt hessenweit Durchsuchungsbeschlüsse gegen mutmaßliche Unterstützer des IS. Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung habe nicht vorgelegen.

Die Polizei ist mit einer hessenweiten Großrazzia am Mittwochmorgen gegen mutmaßliche Unterstützer der islamistischen Terrororganisation IS vorgegangen. Basierend auf fünf Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt, des Landeskriminalamts (LKA) und des Polizeipräsidiums Mittelhessen wurden zehn Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Vier Verfahren werden wegen des Verdachts der Terrorismusfinanzierung, eines wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geführt. Inwieweit diese Anschlagspläne bereits konkrete Formen angenommen hatten, darüber gab es am Mittwoch noch keine Auskunft. Das LKA tut jedoch kund, dass nicht zuletzt wegen seines frühzeitigen Handelns „zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger“ bestanden habe.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Frauen und acht Männer im Alter von 20 bis 51 Jahren mit deutscher, afghanischer, kosovarischer und türkischer Staatsangehörigkeit. Zudem wurden bei der Razzia drei weitere Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft vollstreckt. Durchsucht wurden Objekte in Diethölztal, Haiger, Eschenburg (alle Lahn-Dill-Kreis), Lollar (Kreis Gießen), Darmstadt und Kassel. Mehr als 100 Beamte der Polizeipräsidien Mittel-, Nord-, Süd-, Südost- und Westhessen waren beteiligt – damit waren außer dem Frankfurter alle hessischen Präsidien mit von der Partie. Da ein Beschuldigter zwischenzeitlich in die Schweiz ausgereist war, muss sich die eidgenössische Polizei um diesen kümmern und hat das auch schon getan.

Laut Ermittlern wurden bei der Razzia „zahlreiche Beweismittel wie Bargeld und Datenträger aufgefunden und sichergestellt“, die nun ausgewertet werden sollen.

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