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Im Frankfurter Polizeipräsidium war zuletzt Munition aus der Asservatenkammer verschwunden.
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Im Frankfurter Polizeipräsidium war zuletzt Munition aus der Asservatenkammer verschwunden.

Polizeiskandal

Hessen: Razzia bei verdächtigem Polizisten

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Ein hessischer Beamter steht unter dem Verdacht, Dienstmunition unterschlagen zu haben. Nun wurde die Wohnung des Polizisten durchsucht.

Wiesbaden - Bei dem hessischen Polizisten, der unter dem Verdacht steht, dienstliche Munition unterschlagen zu haben, hat es eine Hausdurchsuchung gegeben. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden der Frankfurter Rundschau sagte, müssten die Ergebnisse nun ausgewertet werden. Waffen oder Munitionsteile seien nicht gefunden worden. Insgesamt sei die Durchsuchung unspektakulär verlaufen.

Am Dienstag hatte die FR exklusiv berichtet, dass gegen einen hessischen Polizeibeamten ermittelt wird, weil er möglicherweise Dienstmunition unterschlagen haben könnte. Der Anfangsverdacht war zuerst bei der Staatsanwaltschaft Schwerin entstanden, die das Verfahren dann an die Behörden in Wiesbaden abgegeben hatte. Im Rahmen der Ermittlungen gegen Marko G., einen ehemaligen Elitesoldaten und SEK-Beamten aus Mecklenburg-Vorpommern, waren Kommunikationsinhalte des hessischen Polizisten entdeckt worden, die auf eine mögliche Unterschlagung hindeuteten.

Gruppe „Nordkreuz“: Dienstmunition gehortet

Marko G. ist ein Mitbegründer der rechtsextremen Gruppe „Nordkreuz“, in der sich von 2016 an aktive und ehemalige Soldaten und Polizisten organisiert hatten, um sich auf den vermuteten Zusammenbruch des Staates vorzubereiten. Teile der Gruppe hatten Waffen und Munition gehortet und Feindeslisten angelegt. G. war 2019 unter anderem wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. (Hanning Voigts)

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