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Hessen: Neue Stellen für die Wachpolizei

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Von: Hanning Voigts

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Ein Mitarbeiter der Wachpolizei. (Archiv)
Ein Mitarbeiter der Wachpolizei. (Archiv) © Frank Rumpenhorst/dpa

Landesregierung sieht Sicherheit gestärkt.

Die Wachpolizei in Hessen bekommt mehr Personal. Wie das Hessische Innenministerium mitteilte, traten am Freitag die ersten von insgesamt 33 frisch ausgebildeten Wachpolizist:innen ihren Dienst an. Die Wachpolizei bilde heute „einen bedeutenden Baustein der Sicherheitsarchitektur“, sagte Innenstaatssekretär Stefan Sauer (CDU). Sie sei aus dem Polizeialltag „nicht mehr wegzudenken“ , denn durch die Wachpolizei könne die reguläre Polizei sich „verstärkt auf die Verhütung und Verfolgung von Straftaten konzentrieren“.

Die Wachpolizei wurde in Hessen Ende 2000 eingerichtet, aus anfänglich 110 sind mittlerweile 760 Wachpolizist:innen geworden. Die Wachpolizei ist bei den einzelnen hessischen Polizeipräsidien angesiedelt und wird im Objektschutz, bei Gefangenentransporten, bei der Verkehrsüberwachung und bei Abschiebungen, aber etwa auch bei der Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Wachpolizist:innen sind keine Beamten wie reguläre Polizeikräfte, sondern Angestellte. Sie durchlaufen eine auf 18 Wochen verkürzte Ausbildung, in der sie unter anderem in Rechtsfragen und Erster Hilfe, aber auch im Schießen ausgebildet werden.

Laut der schwarz-grünen Landesregierung soll die Wachpolizei in Zukunft mit weiteren Stellen ausgebaut werden. Im aktuellen Haushaltsplan sind 20 weitere Stellen vorgesehen, außerdem sollen 240 weitere Stellen bei der regulären Landespolizei geschaffen werden. Im Jahr 2025 sollen in Hessen insgesamt 16 000 Polizist:innen im Einsatz sein. han

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