Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hessen

Hessen: Mehr Leben in der Innenstadt

  • Pitt von Bebenburg
    VonPitt von Bebenburg
    schließen

Frankfurt, Hanau, Wiesbaden und andere hessische Kommunen profitieren von Bundesförderung. Sie haben Konzepte, um ihre Zentren zu beleben.

Die Läden, Restaurants und das Flair der Innenstädte leiden nicht erst seit der Corona-Pandemie unter Schwierigkeiten. Schon vorher hatten den Geschäften erst Großmärkte auf der grünen Wiese, dann Onlinehändler das Geschäft erschwert.

Der Bund und das Land Hessen unterstützen die Kommunen finanziell, damit diese neue Ideen und kreative Ansätze ausprobieren können. Am Dienstag veröffentlichte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) die Liste der 24 hessischen Städte, die Mittel aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ erhalten. Der größte Batzen fließt davon nach Frankfurt, das rund vier Millionen Euro an Förderung erhält.

Förderprogramm

Nicht nur große Städte erhalten erhebliche Beträge aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ des Bundes.

Millionensummen fließen auch nach Eschwege (knapp 1,3 Millionen Euro), Wächtersbach (rund 1,2 Millionen Euro), Rotenburg an der Fulda oder Rodgau (jeweils gut eine Million Euro). Michelstadt und Rüdesheim erhalten mehr als 700 000 Euro, Bruchköbel gut 600 000 Euro. pit

Das Vorhaben der Metropole trägt den programmatischen Titel „Innenstadterlebnis Frankfurt am Main“. Ziel sei es, die Kooperation zwischen den „Innenstadtakteuren“ zu verbessern und „die Aufenthaltsqualität über kooperative Prozesse“ zu verbessern, teilte das Ministerium mit.

Zahlreiche Städte haben in den vergangenen Monaten Programme zur Förderung der Innenstädte aufgelegt. 20 der 24 jetzt geförderten Kommunen haben dafür bereits Geld aus dem Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ erhalten. Nun kommen die Bundesmittel dazu.

Für das Hanauer Konzept „Hanau aufLaden“ fließen 3,75 Millionen Euro, für die Wiesbadener „Quartiersprofile“ 3,2 Millionen Euro. Darmstadt erhält etwa 2,9 Millionen Euro für das Vorhaben „Innenstadt 360 Grad“. Bad Homburg wird mit knapp 2,4 Millionen Euro gefördert, dort heißt das Programm „Fokus Innenstadt“. Minister Al-Wazir schilderte, was mit dem Geld passieren soll: „Leerstehende Läden können für Pop-up-Stores, Repair-Lokale, Freizeit-, Sport- oder Bildungsangebote genutzt werden, auf öffentlichen Plätzen können Spiel- und Sportflächen oder Treffpunkte entstehen. Co-Working-Spaces, kleine Manufakturen, Handwerksbetriebe oder Gesundheitseinrichtungen erhöhen die Kundenfrequenz.“ Auch touristische Potenziale seien „von Bedeutung für eine lebendige Innenstadt“.

Der Einzelhandel werde „langfristig nicht mehr allein die Hauptfunktion der Innenstädte und Ortskerne bestimmen“, erwartet Al-Wazir. Im Mai hatte er daher das Landesprogramm vorgestellt und gesagt: „Wir müssen die Menschen ’runter vom Sofa und wieder ’rein in die Innenstädte bringen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare