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Hessen: Mehr Geld für die Musikschulen

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Von: Hanning Voigts

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Wer ein Instrument lernen will, ist bei der Musikschule genau richtig. Foto: Christoph Boeckheler
Wer ein Instrument lernen will, ist bei der Musikschule genau richtig. Foto: Christoph Boeckheler © Christoph Boeckheler

CDU, Grüne und SPD im hessischen Landtag wollen den Zugang zur musikalischen Bildung in Hessen stärken. Die kommunalen Musikschulen sollen mehr Förderung erhalten.

Die Musikschulen in Hessen können mit mehr Geld rechnen. CDU, Grüne und die oppositionelle SPD wollen in der kommenden Woche gemeinsam einen Änderungsantrag zum Doppelhaushalt für die Jahre 2023 und 2024 einbringen, mit dem die Förderung für die kommunalen Musikschulen von bisher 3,2 auf dann 4,4 Millionen Euro für dieses und nächstes Jahr angehoben werden soll. Der Doppelhaushalt soll in der kommenden Woche im hessischen Landtag endgültig beschlossen werden.

„Unsere Musikschulen sind ein essenzieller Bestandteil der hessischen Kultur- und Bildungslandschaft“, teilten die Abgeordneten Andreas Hofmeister (CDU), Mirjam Schmidt (Grüne) und Christoph Degen (SPD) gemeinsam mit. „Deswegen wollen wir die hessischen Musikschulen finanziell besser aufstellen und damit den Zugang zur musikalischen Bildung in Hessen stärken.“

Hessen: Es geht auch um ganz neue Modelle für die Musikschulen

Der Betrieb von Musikschulen ist ein kommunale Aufgabe, das Land fördert sie finanziell. In Hessen gibt es viele Musikschulen, die sich etwa in Bezug auf ihre Finanzierung und ihre Preise für Musikunterricht stark unterscheiden.

Insgesamt wolle das Land die Situation der Musikschulen verbessern, teilten die Fraktionen von CDU, Grünen und SPD mit. Es gebe dazu bereits einen runden Tisch, bei dem erste Ideen für „ein mögliches neues Modell und seine Finanzierung“ ausgetauscht worden seien. Die Fraktionen wollten diese Gespräche unterstützen und seien auch bereit, die Landesmittel auf bis zu 9,2 Millionen Euro im Jahr 2032 zu erhöhen.

Hessen: Musikschulen als zentraler Ort der kulturellen Teilhabe

„Uns eint das gemeinsame Ziel, allen Menschen in Hessen einen möglichst breiten Zugang zu kultureller Teilhabe zu ermöglichen“, teilten Hofmeister, Schmidt und Degen mit. Dabei komme den Musikschulen als Ort des Instrumental- und Gesangsunterrichts, aber auch als Konzert- und Veranstaltungsstätten eine wichtige Rolle zu. (Hanning Voigts)

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