1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Landespolitik

Hessen: Konzepte für klimafreundliche Speisen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jutta Rippegather

Kommentare

Etwas weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse – schon kleine Veränderungen bringen viel.
Etwas weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse – schon kleine Veränderungen bringen viel. © PantherMedia / CandyBoxImages

Das Förderprogramm des Landes zielt auf Kantinen und Großküchen ab. Es geht auch darum, Verschwendung zu reduzieren.

Das Land spendiert Kantinen und Großküchen eine professionelle Beratung zum Klimaschutz. 200 000 Euro stehen zur Förderung zu Verfügung, Bewerbungen sind bis Ende Juli möglich. Damit können in diesem Jahr bis zu 35 Interessierte profitieren, teilte Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Montag in Wiesbaden mit. „Wir machen Hessen klimaneutral.“ Denn rund ein Drittel der weltweiten Emissionen an Treibhausgasen stünden in direkter Verbindung mit der Produktion, Zubereitung und dem Konsum von Lebensmitteln. Ein Drittel der Mahlzeiten in Deutschland werde außer Haus verspeist. „Deshalb ist es so wichtig, hier anzusetzen und Veränderungen zu fördern“, so die Ministerin.

Regionale Produkte

Die Beratung soll darauf abzielen, das Angebot an regionalen Produkten aus der Region auszuweiten oder Lebensmittel und Zutaten in Bio-Qualität einzuführen. Es geht um Kostenkalkulation, Abfall- und Energiemanagement, Kommunikation mit der Kundschaft, weniger Lebensmittelverschwendung.

„Die Ansatzpunkte und Möglichkeiten, eine Großküche klimafreundlich umzustellen, sind vielfältig“, sagte Anja Erhart, Projektleiterin bei FiBL, die das Angebot organisiert. In den mehrtägigen Beratungen werde die individuelle Situation analysiert, und es würden Ideen für Verbesserungen entwickelt.

Nach Abschluss der Beratung sollen die Kantinen und Großküchen weiter unterstützt werden. Als Teil eines Netzwerks könnten sie sich dann gegenseitig austauschen und voneinander lernen.

Mehr Informationen gibt es unter https://umwelt.hessen.de

Auch interessant

Kommentare