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Messtationen

Gute Luft durch Böller-Verzicht

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Zu Neujahr lag in Hessen ungewöhnlich wenig Feinstaub in der Luft – das ist gut für die Gesundheit. Grund war nicht nur das Verkaufsverbot für Feuerwerk.

So gut war die Luft selten an Neujahr. Weil die Hessinnen und Hessen weitgehend auf das Böllern verzichtet haben, blieben die Feinstaubwerte niedrig. Das hat das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie am Dienstag mitgeteilt.

Vor einem Jahr sei der Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft noch an drei Viertel aller hessischen Messstationen überschritten worden, meldete die Behörde. In diesem Jahr sei das an keiner einzigen Messstelle geschehen. Der höchste Wert habe bei rund 30 Mikrogramm gelegen. Neben dem Rückgang an Silvesterfeuerwerk sei dafür auch das „nasskalte Schmuddelwetter“ verantwortlich, fügte das Landesamt hinzu. Bei Regen und Wind sammelt sich weniger Feinstaub in der Luft an.

Die niedrigen Feinstaubwerte waren nach Einschätzung der Behörde außergewöhnlich. „In der Regel sind die Feinstaubkonzentrationen am 1. Januar wegen der Feuerwerksaktivitäten immer stark überhöht“, stellte sie fest. Im Mittel – über die vergangenen zehn Jahre betrachtet – liege der Anteil der Messstationen, an denen der kritische Tagesmittelwert überschritten werde, am Neujahrstag bei etwa 40 Prozent.

Wegen der Corona-Pandemie war diesmal vor Silvester der Verkauf von Raketen und Knallkörpern verboten worden. Auch das Abbrennen des Feuerwerks war stark reglementiert worden.

Das Einatmen von Feinstaub ist gesundheitsschädlich. Deswegen gilt in der Europäischen Union (EU), dass ein Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nicht häufiger als 35-mal pro Jahr überschritten werden darf. Außerdem darf der Mittelwert über das ganze Jahr hinweg nicht höher liegen als 40 Mikrogramm.

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