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So voll wie hier beim „Stoffel“ 2018 wird es im Sommer nicht sein dürfen.
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So voll wie hier beim „Stoffel“ 2018 wird es im Sommer nicht sein dürfen.

Hessen

Hessen gibt Geld für Kultur im Freien

  • Pitt v. Bebenburg
    vonPitt v. Bebenburg
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Die hessische Kunstministerin Dorn stellt finanzielle Hilfen des „Kulturpakets II“ vor. Sie ermuntert dazu, auch bei beschränkter Zuschauerzahl zu spielen

Für das Frankfurter Festival „Stoffel“ gibt es Hoffnung auf Corona-Hilfe vom Land Hessen. Das gilt auch für andere Kultureinrichtungen, Künstlerinnen und Künstler, die bisher durch den Rost gefallen sind. Oder für solche, die bisher von ihren Reserven leben konnten, durch den langen Lockdown aber in Existenznöte kommen.

Das haben Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Dienstag angekündigt. Sie stellten das hessische „Kulturpaket II“ vor, für das 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Das „Kulturpaket I“ hatte zwar einen finanziellen Ausgleich für ausgefallene Festivals ermöglicht. Das „Stoffel“ erhielt diese Hilfe aber nicht, weil es kein Eintrittsgeld nimmt, sondern die Spendenbüchse herumgehen lässt. Nun könnte das Festival im Günthersburgpark von dem Programm „Ins Freie!“ profitieren, in das zehn der 30 Millionen Euro fließen sollen.

Dorn sagte, Freilichtveranstaltungen seien trotz der Pandemie im Sommer „mit großer Wahrscheinlichkeit unter Einhaltung der Hygieneregeln“ möglich. Die Ministerin erwartet zudem, dass Kulturveranstaltungen etwa in Theatern, Kinos und Konzertsälen nur mit weniger Publikum erlaubt sein könnten. Mit einem Programm zur Liquiditätssicherung will sie Spielstätten dazu ermutigen, dass sie trotzdem öffnen. Ein weiterer Baustein sind bis zu 3600 Stipendien für Künstlerinnen und Künstler in Höhe von jeweils 2500 Euro. Sie sollen etwa für diejenigen Betroffenen fließen, die Selbstständigkeit, befristete Engagements und Teilzeitanstellungen verbinden.

Der größte Teil des neuen Pakets wird aus Mitteln des alten Kulturpakets bestritten, die 2020 nicht ausgegeben wurden. Vom Kulturpaket I war nur rund die Hälfte der 50 Millionen Euro abgeflossen. Dorn versicherte, das Land sei „nicht knauserig“ gewesen. Vielmehr seien weniger Arbeitsstipendien beantragt worden als möglich gewesen wären. Jetzt seien 300 000 Euro für Kulturverbände eingeplant, damit sie ihre Mitglieder beim Beantragen beraten könnten.

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